Kreisverband: „Bauern im Flutgebiet mit Spenden helfen“
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Der Landwirtschaftliche Kreisverband Soest ruft seine Mitglieder zu Spenden für die Bauern in den überfluteten Gebieten in Süd- und Norddeutschland auf.
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„Für viele Bauernfamilien ist das Hochwasser existenzbedrohend“, sagte der Kreisverbandsvorsitzende Josef Lehmenkühler. Der Landwirtschaftliche Kreisverband Soest unterstützt deshalb den Spendenaufruf des Deutschen Bauernverbands und bittet um Hilfe für die von den Überschwemmungen betroffenen Bauernfamilien.

„Schon in den vergangenen Tagen gingen in unserer Geschäftsstelle zahlreiche Anrufe hilfsbereiter Bauern ein, die Geld oder Futtermittel für die vom Hochwasser betroffenen Berufskollegen spenden wollen“, erklärte der Vorsitzende. Der Deutsche Bauernverband hat mit seiner Schorlemer-Stiftung ein gesondertes Spendenkonto für die durch Hochwasser in Not geratenen landwirtschaftlichen Familien eingerichtet, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Es ist eine gute Tradition im landwirtschaftlichen Berufsstand, in schlechten Zeiten füreinander einzustehen“, sagte Lehmenkühler und appelliert: „Wir bitten alle Bauernfamilien, aber auch alle anderen Spendenwilligen, sich an der Aktion ,Hochwasser-Bauernhilfe’ zu beteiligen.“ Mit den Spenden werde schnell und unbürokratisch Hilfe für in Existenznot geratene Bauernhöfe geleistet.

„Die Schäden bewegen sich in Milliardenhöhe“, erläuterte Lehmenkühler. Schwer ließen sich derzeit allerdings noch die Gebäudeschäden, die Zerstörung der Ackerkulturen oder der Verlust von Futtervorräten für die Tiere abschätzen; ebenso kaum Aussagen über die Vernichtung von Erzeugnissen zum Beispiel durch verkehrsbedingte, nicht abgeholte Milch treffen. Schäden seien auch durch Stromausfälle und damit ein Ausfall der Milchkühlung oder durch Überflutungen von Getreidelagern entstanden.

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