„Kulturexpress“ macht auf Netz-Gefahren aufmerksam
Bild: Renner
„Sprich mit mir“, heißt das Stück, mit dem der „Weimarer Kulturexpress“ jetzt in der Herzfelder Hauptschule gastierte. In der Aufführung wird die Gefahr, die im Netz lauert, deutlich gemacht.
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Bereits seit längerer Zeit beschäftigen sich die Lehrer damit, ihre Schüler für die digitalen Medien zu sensibilisieren. Passend dazu war am Donnerstag der „Weimarer Kulturexpress“ zu Gast in der Hauptschule. Bereits zum zweiten Mal besuchten die Schauspieler aus der Goethe-Stadt Herzfeld, um auf ihre ganz eigene Art und Weise die Probleme der Pubertät im neuen Licht erscheinen zu lassen.

In „Sprich mit mir!“ durften die Lippetaler Schüler die jugendliche Jule begleiten, die nach dem Umzug mit ihrer Mutter allein in einer fremden Stadt Halt im Internet und in Chatrooms sucht. Das neue Hobby lenkt das Mädchen zwar von ihren Sorgen und Eingewöhnungsproblemen, aber auch von schulischen und häuslichen Pflichten ab, so dass es beinahe zu einem dramatischen Ende kommt. „Wir können das Thema digitale Medien mittlerweile fast schon unserem Schulprofil hinzufügen. Da passte der zweite Besuch des ,Kulturexpress‘ mit diesem Thema perfekt“, erklärte Schulleiter Richbert Gibas.

Die Schauspielerinnen, die bundesweit Tag für Tag Auftritte an Schulen absolvieren, knüpften mit ihrem Stück nahtlos an den Vortrag einer Medienexpertin an, die sich zusammen mit den Schülern bereits vor den Sommerferien dem Umgang mit der Online-Welt angenommen hatte. Im Anschluss an das mal erheiternde, mal spannende und vor allem aber nachdenklich stimmende Stück hatten die Herzfelder Hauptschüler Gelegenheit, mit den Schauspielerinnen zu sprechen. Zur Stärkung konnten die Kinder und Jugendlichen nach dem Stück bei der Aktion „Gemeinsam Gutes tun“ einen Apfel der Firma Rewe verspeisen. Bundesweit spendet die Handelskette an diesem Tag zehn Cent für jeden an Schulen gegessenen Apfel an die SOS-Kinderdörfer.

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