Kunst auf der Deele lockt Publikum nach Lippborg
Bild: mars
Arbeiten gemeinsam an der Ausgestaltung der Ausstellung: v. l.) Manfred Stein, Lina Pauli, Ulrike und Jörg Traut, Holger Engelhardt, Katja Bönicke und Christiane Stein.
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Wo kommt das großflächige Bild in den Wassertönen hin? Wie kann das aus Beton gestaltete „Seeungeheuer“ platziert werden, und das Wasserspiel braucht auch noch seinen Platz. Andere Kunstwerke, wie die großflächige Fotografie einer Meeresgischt oder eine witzige und überraschende Installation, bei der ein kleiner Froschkönig in einer Toilettenschüssel seinen großen Auftritt hat, haben ihren Platz in und um die Deele herum bereits gefunden.

„Das machen wir nochmal“, war schon im vorigen Jahr nach der Ausstellung zum Thema „Ist Kuh“ schnell das Ziel einer neuen Ausstellung formuliert. „Wasser“ sollte das verbindende Element sein. Mal sei das Thema ganz offensichtlich, manchmal müsse der Betrachter aber auch erst um die Ecke denken, erklärt Künstlerin und Kunstpädagogin Christiane Stein. „Wasser“ ist dabei ein Thema zum Anschauen aber auch zum Anfassen und Erleben.

Ergebnis ist eine vielschichtige Zusammenstellung von Werken, die Katja Bönicke, Lina Pauli, Ulrike und Jörg Traut, Manfred und Christiane Stein sowie Holger Engelhardt mit unterschiedlichen Techniken und Materialien geschaffen haben. Der Schreiner hat mit großformatigen Skulpuren aus Holz erstmals eigene Stücke beigesteuert. „Holz kann eben nicht nur einen rechten Winkel“, sagt Engelhardt mit Blick auf einen großen, geschwungenen Holzfisch und einer beeindruckenden Welleninstallation, die mit fünf Metern Länge viel Platz braucht.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 3. August, um 15 Uhr eröffnet, es werden auch Kaffee und heiße Waffeln für die Gäste angeboten. Eine Sonderöffnung von 10 bis 18 Uhr ist am Sonntag darauf, 10. August, im Rahmen des 5. Lippetaler Fahrradthons vorgesehen. Dann wird es auch fachkundige Führungen durch die Präsentation geben. Bis zum 22. August können die Stücke zudem werktags zwischen 18 und 20 Uhr sowie am Wochenende zwischen 15 und 18 Uhr bestaunt werden.

Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

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