Landwirte sind auf dem Laufenden
Bild: Schomacher
Mehr als 50 interessierte Teilnehmer tauschten sich beim Feldbegang in der Bauerschaft Rassenhövel aus. Dabei wagten sie eine erste Einschätzung, wie die Ernte in diesem Jahr ausfällt.
Bild: Schomacher

Treffpunkt war der Hof Tappe. Nach den ersten Maßnahmen, die die Landwirte in ihren Kulturen zur Anwendung gebracht haben, ging es jetzt darum, sich über Pflanzenschutz und Düngung zur Sicherung der Ernte zu informieren. Christian Deisenroth, Pflanzenschutzberater der Landwirtschaftskammer NRW, war mit Dr. Andrea Kauka nach Herzfeld gekommen. Deisenroth vermittelte im Gespräch mit der „Glocke“: „Wie die Saat, so die Ernte.“ Eine entscheidende Rolle spiele für die Kulturen zu jeder Jahreszeit die Wetterlage. Im vorigen Jahr seien die Bestellmöglichkeiten aufgrund der ungünstigen Witterung recht schwierig gewesen. In der Folge konnten viele Felder nicht wie gewohnt im Herbst, sondern erst im Frühjahr bestellt werden. Zum zweiten Mal in Folge war es in den Wintermonaten zu warm. Für einen Ausgleich sorgten in diesem Jahr die kühlen Temperaturen im März und April.

Aktuell ist das Getreide auf den Feldern gut entwickelt. In einigen Beständen zeige sich leichter Gelbrost. Unter der Voraussetzung, dass Pflanzenschutz und Düngung optimal erfolgen und die Anwendungen greifen, dürfen die Landwirte auf eine mittlere bis gute Ernte hoffen“, sagte Deisenroth. Auf den Feldern von Claudius Tappe wurden neben dem auflaufenden Mais Wintergerste und -weizen begutachtet, Triticale und Raps thematisiert, ehe der Abend in gemütlicher Runde ausklang. Mehr als 50 Landwirte hatten sich zur großen Freude des Ortsverbandsvorsitzenden Stepahn Westerhoff zur Erkundungstour in der Bauerschaft Rassenhövel eingefunden.

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