Lippborgs Dorfsanierung mit den Bürgern planen
Bild: Kirchhoff
Lippborgs geplante Dorfsanierung dürfe nicht nur die Hauptstraße betreffen, erklärte Bürgermeister Mattias Lürbke am Montag während der Bauausschussitzung.
Bild: Kirchhoff

„Parolen helfen da nichts“, sagte Lürbke an die Adresse der SPD, deren Sprecher Reinhard Pahl kurz zuvor kritisiert hatte, dass sich in dieser Sache nichts bewege. „Es wird nicht einfach, die Ortsmitte Lippborgs zu sanieren, denn bei den Planungen bedarf es des Rückhalts der Lippborger“, führte Lürbke aus.

Der Bürgermeister widersprach der Diktion der SPD, es täte sich nichts. Im Gegenteil: Die Erweiterungspläne der Firma Bessmann, die ihre Verkaufsfläche um 630 Quadratmeter vergrößern will, nannte Lürbke ebenso wie das neue Baugebiet Beckamp, das ebenfalls zur Ortsgestaltung zähle. Auch der Platz gegenüber des Pfarrheims am Ilmerweg könne in die Planungen mit einbezogen werden, so wie das Areal rund um die Pfarrkirche Ss. Cornelius und Cyprian und am Rewe-Markt. Die Grundstücksverhandlungen am Supermarkt gestalteten sich jedoch schwieriger als erwartet, erklärte Lürbke weiter.

Verhandlungen führe man auch mit dem Investor, der in der Lippborger Ortsmitte einige Objekte gekauft hat: „Er will eng mit uns und den Lippborgern zusammenarbeiten“, berichtete Lürbke dem Ausschuss.

Überhaupt stünde das Dorf viel besser da, als es bei vielen den Anschein habe: Der Grundschulstandort sei gesichert, die Turnhalle komplett saniert, das Lehrschwimmbecken bleibe erhalten, die Kindergärten investieren in Erweiterungen und auch das Feuerwehrhaus sei auf dem neuesten Stand.

Die Gemeindeverwaltung habe innerhalb des Ilek-Projekts zur Planung und zukünftigen Ausgestaltung rund um die Kirche einen Förderantrag gestellt, der 60 Prozent der veranschlagten 800 000 Euro einbringen soll. „Sobald wir die Genehmigung vorliegen haben, kann mit den Planungen begonnen werden“, versprach der Bürgermeister. Planungen, an denen sich auch die Lippborger beteiligen sollten.

SOCIAL BOOKMARKS