Lippetaler Schützen eröffnen das Wallfahrtsjahr
Bild: nes
Zu Eröffnung des Wallfahrtsjahrs in Herzfeld fand am Sonntag erstmals eine Schützenwallfahrt statt. Alle Bruderschaften und Vereine in Lippetal beteiligten sich daran.
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Zum Einzug in die Basilika erklang unter der Leitung von Organist Jörg Bücker das „Halleluja“ aus dem „Messias“ von Georg-Friedrich-Händel. Der Willkommensgruß von Pastor Gereon Beese galt der Geistlichkeit, den Schützen und der Gemeinde. Während die Fahnen- und Bannerabordnungen der Gastvereine vor dem Hochaltar Aufstellung nahmen, versammelten sich die Fahnenoffiziere der Schützenbruderschaft St. Ida vor der Chororgel, wo Pastor Gereon Beese die gelungen restaurierten Fahnen segnete.

Prälat Heße zeigte sich beeindruckt von der Wallfahrtsbasilika, von deren Existenz er erst durch Herzfelder Messdiener erfahren habe. In der Predigt forderte Heße die Gläubigen auf, Gott und den Glauben in den Blick zu nehmen. So wie die Heilige Ida die Armen täglich mit Gaben aus ihrem späteren Sarg versorgt habe, gelte es, für jeden zu bedenken, dass das letzte Hemd keine Taschen habe. Der Prälat forderte seine Zuhörer auf, nach dem Vorbild der Heiligen Ida zu leben. Z

um Auftakt hieß Heinz Strunk, Hauptmann der Schützenbruderschaft St. Ida,  bei schönstem Frühlingswetter Vertreter aller Bruderschaften und Vereine aus der Großgemeinde Lippetal, teils in Begleitung der amtierenden Königspaare, auf dem Kirchplatz willkommen. Nach dem Hochamt marschierten die Schützen, angeführt von den Lippborger Straßenmusikanten, in einer Prozession um die Kirche, bevor die Wallfahrt auf dem Kirchplatz in gemütlicher Runde ausklang. Vor dem „Weißen Dom“ war für das leibliche Wohl der Gäste bestens gesorgt.

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