Lippetaltreffen vereint alle Musikformationen
Bild: nes
Der Spielmannszug Hovestadt-Nordwald ist im nächsten Jahr Ausrichter des 45. Lippetaltreffens. Er spielte am Samstag in Hultrop unter der Leitung von Hans-Jürgen Hoffmann auf.
Bild: nes

Einmal mehr bot die beim Publikum beliebte Veranstaltung Gelegenheit, sich auf die Jahresfeste der Vereine und Bruderschaften einzustimmen. Denn was wäre ein Schützenfest ohne Marsch- und Blasmusik?

Erfahrungsgemäß nutzen die Spielleute die Wintermonate auch, um neue Stücke zu erlernen. Allein beim Spielmannszug Hultrop präsentierten am Samstag 13 junge Flötistinnen erstmals ihr Können unter der Leitung von Josef Nühse. Im Zusammenspiel mit der Blasmusik Hultrop eröffneten die Spielleute den Melodienreigen mit dem „Torgauer Marsch“ und dem wohl berühmtesten Werk von Johann Schrammel „Wien bleibt Wien“. Jede Menge Applaus ernteten auch die Bläser des Hegerings Oestinghausen unter der Leitung von Heinz Nühse, die sich zum ersten Mal beim Lippetaltreffen präsentierten.

Einen „Can Can“ und den Ohrwurm „An Tagen wie diesen“ brachte der Spielmannszug „Gut Klang“ mit ihrem musikalischen Leiter Roland Linnhoff zu Gehör. Karl-Heinz Steinhüser, auch Stabführer, zählt hier seit 51 Jahren zu den Aktiven.

Zum abschließenden Gemeinschaftsspiel fanden sich alle Musiker auf dem Sportplatz ein, um unter der Leitung von Josef Nühse den Marsch „Kronprinz“ zu intonieren. Den „Marsch der Medici“ und den „Lieben-Marsch“ als Zugabe dirigierte Hans-Jürgen Hoffmann vom Spielmannszug Hovestadt-Nordwald, der im nächsten Jahr das Lippetaltreffen ausrichtet.

Neben den bereits genannten Musikformationen begeisterten das Blasorchester Stromberg, der „SkaS“-Musikclub, die Straßenmusikanten Lippborg sowie die Spielmannszüge Schoneberg, Oestinghausen, Bettinghausen und Eickelborn mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire in den Vorträgen.

Die Gemeinde Lippetal war vertreten durch die Stellvertretende Bürgermeisterin Irmgard Pösentrup. In ihrem Grußwort lobte sie nicht nur das Engagement aller Musiker, sondern auch die Jugendarbeit, die in den Vereinen geleistet werde. „Immer wieder ist es eine große Freude, die große Zahl der Nachwuchsspieler und Musikanten zu sehen“, sagte Pösentrup.

SOCIAL BOOKMARKS