Mit „Schatz im Silbersee“ einen Volltreffer gelandet
Bild: nes
Mit Waffengewalt verschafften sich die Indianer vor dem Saloon den Respekt der Dorfbewohner. „Der Schatz im Silbersee“ am Haus Assen war eine gelungene Aufführung.
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Die Zuschauerränge waren mit 600 Gästen aller Altersgruppen voll besetzt. Aus Nah und Fern waren Kinder mit Eltern und Großeltern nach Lippborg gekommen, um die Geschichte vor einer traumhaft aufgebauten Kulisse auf einer Wiese vor dem Schloss Haus Assen erleben zu können.

Die mehr als 70 Schauspieler präsentierten sich nicht nur in Bestform, sondern auch in tollen Kostümen. Zum Auftakt der Veranstaltung galt der Willkommensgruß von Pater Harald Volk allen Gästen. Er erklärte gleich, dass es viel Action geben werde: „Es wird mitunter recht laut, bitte stellen Sie sich darauf ein und erschrecken Sie nicht“. Er hatte nicht zu viel versprochen. Zu zünftiger Westernmusik wurden auch die Show-Knalleffekte perfekt eingespielt.

Während im Saloon zu Westernmusik kräftig getanzt wurde, knallten draußen die Pistolen. Der Westernexpress hatte nicht nur die eleganten Ladys mitgebracht, sondern auf dem Dach als blinden Passagier einen Banditen. Ob Old Shatterhand, Winnetou, Sam Hawkins oder die vielen anderen Darsteller: Allen schien die Rolle wie auf den Leib geschneidert. Die Zuschauer waren restlos begeistert.

Dazu bewiesen die Schauspieler geschickt jede Menge Improvisationstalent. Während die Indianer vom mächtigen Skalp Winnetous träumten, stand auch bei der Liveaufführung auf Haus Assen die geheimnisvolle Suche nach den Kartenteilen vom Schatz im Silbersee im Mittelpunkt. Nach der Aufführung hatten alle Gäste die Möglichkeit in Wild-West-Manier Dampfross zu fahren oder auch zu reiten. Auch für das leibliche Wohl hatten die Veranstalter bestens vorgesorgt.

Tosender Applaus aller Gäste war der verdiente Lohn für eine tolle Inszenierung.

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