Monster mit dem Blasrohr erlegt
Im Albertussaal aktiv: Die Teilnehmer der Ferienaktion hatten einen Nachmittag lang die Gelegenheit, mit Birgit Eberhardt das Blasrohrschießen kennenzulernen.

Zunächst gab Birgit Eberhardt eine Einweisung in die Technik. Man pustet in das Rohr, so dass vorne das Geschoss heraus fliegt. Im besten Fall trifft es die Zielscheibe. Nach der Theorie feuerten die Teilnehmer los. Erstes Ziel waren Bilder von Monstern. Dabei sollten die Schützen ein Gefühl für den Umgang mit dem Blasrohr bekommen.

Nach dem Einschießen wurden die Zielscheiben hervorgeholt. Und siehe da: Die Treffer wurden mehr und mehr, die Ergebnisse immer besser. Zum Abschluss gab es ein Turnier. „Das Tolle beim Blasrohrschießen ist, dass jeder mitmachen kann. Egal, wie alt er ist oder ob er eine Behinderung hat oder nicht“, sagte Birgit Eberhardt.

Sie betreut zudem die integrative Rollstuhlgruppe des Vereins, wo auch mit dem Blasrohr geschossen wird. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf. Es sind unglaublich nette Leute dabei und alle haben sehr viel Spaß“, betonte Birgit Eberhardt. Das Blasrohrschießen fördere die Augen-Hand-Koordination sowie das Lungenvolumen und die Atemmuskulatur.

Auch sei es gut für das Selbstbewusstsein und die Konzentrationsfähigkeit. Das alles mache das Blasrohrschießen zu einer interessanten Betätigung.. Besonders wichtig seien bei dieser Sportart die Disziplin, das gemeinsame Miteinander und das Verantwortungsbewusstsein, sagt Birgit Eberhardt.

Als Helfer zur Seite standen ihr bei der Ferienaktion ihre Kinder Lea und Julian. Sie betreuten die Teilnehmer beim Schießen und gaben ihnen Tipps. Am Ende erhielten alle neuen Blasrohr-Schützen eine Urkunde. Als eine weitere Auflage einer solchen Ferienaktion ist wahrscheinlich.

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