Oestinghausen möchte Denkmalpreis ergattern
Es gibt insgesamt 89 Bewerbungen für den jetzt ausgeschriebenen NRW-Denkmalpreis. Das „Amtshaus“ in Oestinghausen gehört dazu.

„Die hohe Zahl von 89 Bewerbungen um den öffentlich finanzierten Preis ist bemerkenswert und zeigt das große persönliche Engagement vieler Bürger“, unterstreicht Dr. Birgitta Ringbeck vom NRW-Bauministerium. Aus vielen Kreisen und der Mehrzahl der kreisfreien Städte seien Bewerbungen bei der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen eingegangen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Palette der eingereichten Denkmale reiche von öffentlich zugänglichen Schlössern mit Parkanlagen bis zu privaten Wohnhäusern. Fabrikgebäude mit technischen Anlagen wie auch aufwändig restaurierte Wegekreuze bewerben sich ebenfalls um die Auszeichnung. Im Laufe des Sommers wählt ein Auswahlkomitee den Gewinner und die Anerkennungen aus, die im Herbst während einer Veranstaltung ausgezeichnet werden. „Denkmalpflege braucht in einer ganz besonderen Weise die Unterstützung aus der Bürgerschaft. Privatpersonen, Vereine und Kommunen, denen es gelingt, Leidenschaft für ein historisches Gebäude zu entfachen, setzen ein deutliches gesellschaftliches Zeichen, das eine hohe Anerkennung verdient,“ betont Dr. Markus Harzenetter, Leiter der LWL-Denkmalpflege.

Unter den Bewerbern stehen drei Denkmale im Kreis Soest im Wettbewerb: eine historische Hofanlage in Bad Sassendorf, ein ehemaliges Küster

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