Oestinghauser Silberkönigspaar befördert sich auf den Kaiserthron
Bild: nes
Nach dem königlichen Schuss in Oestinghausen: (v. l.) die Adjutanten Andre Korff und Christoph Hunecke, das Kaiserpaar Waltraud Sterz und Wolfgang Müller, das scheidende Königspaar Nadine und Stefan Schulte sowie Oberst Heinz-Josef Lötte.
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Das diesjährige Silberkönigspaar, Manfred Müller und Waltraud Sterz, übernahm am Montag mit dem Kaisertreffer von Manfred Müller um 13.05 Uhr erneut die Regentschaft über das Schützenvolk. Dabei war die Reihe der  Thronanwärter unter der Vogelstange an der Gemeinschaftshalle wieder lang. Mit dem 165. Schuss räumte der von Peter Berghoff gebaute Adler im Kugelfang endgültig seinen Platz.

Mit den neuen Majestäten freuten sich in der Familie Müller Ehefrau Christine und die Töchter Tanja, Tina, Meike und Christiane, bei Familie Sterz Ehemann Manfred, die Söhne Dominik und Ingo sowie die Schwiegertöchter mit den Enkeln Nico, Maximilian und Vivien. Während Manfred Müller das Angeln zu seinen Hobbys zählt, ist es bei der Kaiserin das Tanzen.

Wovon andere Bruderschaften und Vereine nur träumen können, ist in Oestinghausen längst Realität: die lange Reihe der Thronanwärter. Unter der Vogelstange hofften Jörg Bartmann, Henrik Mersch, Elmar Koerdt, Daniel Romberg (Schwiegersohn der Jubelkönigin Angelika Lötte), Jörg Büttner, Rafael Arens, Josef Hundehege und Norbert Finkeldei bis zuletzt als echte  Bewerber auf den königlichen Schuss. Von den Insignien holte sich Ansgar Koerdt den Apfel und Thomas Mertens das Zepter. Koerdt raubte dem Adler auch die Krone, doch blieb die zunächst im Fang liegen. Nach einem Treffer von Reinhold Frerich landete sie schließlich auf dem Rasenplatz. Königsadler „Stine“ (getauft vom scheidenden Königspaar Stefan und Nadine Schulte) genoss die Aussicht über den Festplatz an der Gemeinschaftshalle sichtlich und ließ sich im wahrsten Sinne des Wortes rupfen.

Traditionsgemäss baute Peter Berghoff den Adler, während Schießmeister Christoph Borgschulte in Zusammenarbeit mit Christoph Oeding das Laden der Gewehre übernahm. Musikalisch unterhielt die Blasmusik Hultrop, während Raimund Rüther das Vogelschießen für die zahlreichen Zuschauer kommentierte.

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