Planung für Fuhrpark der Feuerwehr
Das „Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20“ (hier ein Modell der Feuerwehr Werl) soll später angeschafft werden. Statt dessen ist schneller Ersatz für zwei Fahrzeuge der Löschgruppe Brockhausen vorgesehen.

Das teilt die Verwaltung im Vorfeld des Hauptausschuss-Sitzung am 30. Mai ab 17.30 Uhr in Haus Biele mit. Da bei der Fahrzeugneuanschaffung nur eine sukzessive Umsetzung der Maßnahmen möglich ist, wurde bei der Erstellung des Brandschutzbedarfsplans eine Prioritätenreihenfolge abgestimmt. Dabei handelt es sich allerdings nur um eine Empfehlung. Der Brandschutzbedarfsplan sieht nach der Anschaffung des Einsatzleitwagens (ELW) und des Gerätewagens-Logistik (GW-L) eigentlich als drittes den Kauf eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 (kurz: HLF 20) für den Löschzug Oestinghausen vor. Dieses Fahrzeug soll das HLF 20 (Baujahr 2003) ersetzen, das dann an den Löschzug Herzfeld übergeben wird, um dort das 27 Jahre alte Tanklöschfahrzeug zu ersetzen.

Im Haushalt der Gemeinde Lippetal für das Jahr 2018 wurde eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 370 000 Euro für das vorgesehene HLF 20 eingetragen, um bereits in diesem Jahr mit den Planungen für eine Ausschreibung beginnen zu können. Derzeit plädiert die Wehrführung aber dafür, die Anschaffung des HLF 20 zurückzustellen und stattdessen die beiden Fahrzeuganschaffungen für die Löschgruppe Brockhausen vorzuziehen. Die Wehrführung sieht den Ersatz des 1986er-LF 8 des Löschzuges Oestinghausen aufgrund des Fahrzeugzustandes als vordringlich an. Zeitgleich soll für die Löschgruppe Brockhausen ein Mehrzweckfahrzeug ausgeschrieben werden, das den 1986er-Gerätewagen ersetzen soll. Innerhalb der Wehr besteht Einigkeit über dieses Vorgehen. Es wurde den Führungskräften der Züge und Gruppen bereits vorgestellt. Die letzte Entscheidung trifft der Rat.

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