Projekte im West-Kongo sind erfolgreich
Bild: Schomacher
Irene Freimark-Zeuch und Augustin Konda (v. l.) informierten im Haus am Turm zur Projektarbeit für Frauen und Kinder im West-Kongo.
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 Im Haus am Turm informierte er über die Erfolge der Arbeit in einer sehr entbehrungsreichen Umgebung. Konda ist Organisator der Projekte vor Ort und Leiter seines kleinen Gesundheitszentrums in Kinshasa/Bumbu in der Demokratischen Republik Kongo. Viele Frauen kommen zur Entbindung nach Bumbu. Regelmäßig finden hier Mütterberatungen statt. Mangelernährung bei Kindern, die Gesundheit allgemein und Hygiene sind wichtige Themen. Leider können viele Frauen die medizinische Hilfe für eine Geburt in Höhe von 15 US-Dollar nicht bezahlen.

Häufiger Stromausfall ist an der Tagesordnung. Dank einer kleinen Solaranlage gibt es jetzt aber immer Licht. Um gemeinnützig arbeiten zu können, hat sich Irene Freimark-Zeuch der Initiative Lernen-Helfen-Leben (LHL) angeschlossen. Ausführlich stellte Augustin Konda beispielsweise das Bienenprojekt vor. Nach einem Anfang mit 120 Bienenstöcken in sechs Wäldern sind es aktuell 350 in 20 Wäldern. Seit Juli 2014 funktioniert die Imkerei gut. Der Honig wird in Flaschen zum Verkauf abgefüllt. Mit Etiketten, in Soest gedruckt, kommt der Honig in die Supermärkte von Kinshasa.

Landesweit unterhält der von 20 Frauen und fünf Männern gegründete Verein „Songa nzila“, (das bedeutet, den Weg zeigen) die erste und einzige Imkerei. Geplant ist, die Projektarbeit weiter auszubauen. Pro Bienenstock fallen Kosten in Höhe von 30 Euro an. Auf der Wunschliste stehen beispielsweise auch Fußball für die Jugendlichen, eine kleine Krankenstation für Kilueka, Kompost für ausgelaugte Böden, Kaninchenzucht, Kindergärten und der Bau von zwei traditionellen Häusern. N

eben dem Bienenprojekt wurde das Dorfgemeinschaftshaus Wirklichkeit. Ebenso die Ziegelei mit Ziegelpresse. Zwei Ochsen, ein Karren und ein Jeep erleichtern die Projektearbeit, Moringablätter leisten der Mangelernährung Vorschub. Dank sauber eingefasster Wasserquellen gib es jetzt sauberes Wasser. Zur Unterstützung der Projekte ist ein Konto bei der Sparkasse Soest eingerichtet.

Auskunft gibt es auf Wunsch per E-Mail an irene.freimark-zeuch@web.de.

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