Reliquie verlässt am Samstag Herzfeld
Archivbild: Schomacher
Bei einer Schreinerhebung am 1. November 2009 wurden Reliquien der Heiligen Ida dem Schrein entnommen. Das Bild zeigt Domkapitular Rolf Lohmann, Domkapitular Martin Hülskamp und Dr. Hubert Westerhoff.
Archivbild: Schomacher

Sie übergeben das Reliquiar in einem Festhochamt, das um 10 Uhr beginnt, an Weihbischof Matthias König aus Paderborn. Damit finden die Renovierungsmaßnahmen an dem Gotteshaus in Helminghausen ihren Abschluss. In der kleinen Gemeinde, die nur 146 Mitglieder zählt und unweit des Diemelsees liegt, wurde die Kirche bereits am Palmsonntag wieder eröffnet. In einer feierlichen Prozession wurde das Allerheiligste durch das Tal der Diemel von Padberg nach Helminghausen zurückgebracht.

Teil der Instandsetzungsarbeiten war der Einbau neuer Fenster. Die Motive in den sechs Kirchenfenstern zeigen den Seligen Karl Leisner, die Heilige Faustina Kowalska, die Heilige Ida von Herzfeld, den Heiligen Sebastian, König David und Königin Ester. Für die Darstellung der Heiligen Ida habe man sich entschieden, weil sie eine verheiratete Frau war, die vorbildlich gelebt habe, sagte Pastor Burkhard Sudbrock. In einer Nische unter dem Fenster mit dem Bild der Heiligen Ida erhalte das Reliquiar einen würdigen Platz, sagte der Geistliche des Pastoralverbundes Marsberg-Süd, zu dem die Gemeinde in Helminghausen gehört.

Bei einer Schreinerhebung am 1. November 2009 wurden Reliquien der Heiligen Ida in einem Festhochamt dem Schrein entnommen. Dazu war seinerzeit der Offizial des Bistums Münster, Domkapitular Martin Hülskamp und Hildegund Brandt als bischöflich vereidigte Notarin aus Münster nach Herzfeld gekommen. Als Pfarrer von St. Ida war seinerzeit Domkapitular Rolf Lohmann und als bischöflich vereidigter Arzt Dr. med. Hubert Westerhoff zugegen. Entnommen wurde ein Behältnis, das mehrere Anteile der Schädelkalotte der Heiligen Ida enthielt.

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