SPD-Vorsitzender Reinhard Pahl hört auf
Reinhard Pahl hört auf als SPD-Vorsitzender in Lippetal.

Reinhard Pahl ist von Beruf Kessel- und Behälterbauer sowie Maschinenbauer und hat im Bergwerk Westfalen und zuletzt auf der Zeche Heinrich Robbert in Hamm gearbeitet. Über die Reserveliste der SPD ist Pahl wieder in den Rat eingezogen. „Wenn es sein soll, bleibe ich noch für die Legislaturperiode, wenn Jüngere schon mit den Hufen scharren, würde ich auch früher abtreten“, macht Pahl schon jetzt das Angebot, für den Nachwuchs den Weg frei zu machen. Pahls Vorgänger als SPD-Vorsitzende waren Eduard Röttger bis 2008 und davor Dieter Staude (†). 

1994 holt Staude Pahl die SPD

Staude war es auch, der Reinhard Pahl im Jahr 1994 in die SPD holte. Mit den Ergebnissen seiner Partei ist Pahl insgesamt zufrieden. Dass die CDU im ländlichen Raum die Nase vorn hat, ist für ihn leicht zu erklären. Und dass durch die neuen Grünen in der Gemeinde bei der letzten Kommunalwahl Stimmen verloren gingen, erscheint Pahl auch normal. Immerhin bleibt die SPD mit 20 Prozent die zweitstärkste Fraktion im Lippetaler Rat. 

Zufrieden mit Ergebnissen der Politik

Zufrieden ist Pahl auch weitgehend mit den Ergebnissen der Lippetaler Politik. Die Gesamtschule sei schon lange eine Forderung der SPD gewesen. Gut findet er auch die Realisierung der Renaturierungen an Lippe und Ahse und hinter seinem Haus an der Quabbe. Auch dass Neubaugebiete für Bauwillige bereitgestellt wurden und werden und dass die Kita-Neubauten kommen, begrüßt er. Für Lippborg freut er sich, dass der Elli-Markt realisiert wurde und demnächst wohl erweitert werden kann. Er steht auch weiterhin für die Ortsumgehungen in Oestinghausen und Hultrop, für Lippborg hält er sie für ziemlich aussichtslos, obwohl die Hauptstraße eine große Belastung für den Ort ist. Stellvertretende Vorsitze der Lippetaler SPD sind Anika Pendzialek (Lippborg) und Cornelia Schmidt (Nordwald).

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