Schlechtes Wetter gibt‘s nicht, nur unpassende Kleidung
Bild: Schomacher
Auch für diese wackeren Radler gab es am Sonntag beim 2. Lippetaler Fahrradthon kein schlechtes Wetter, sondern nur den Spaß an der Strecke.
Bild: Schomacher

Aber selbst bei den Regengüssen, die wie aus Kübeln bis 12.30 Uhr über der Gemeinde nieder gingen, machten sich etliche Radler auf den Weg. Regina Hörauf ging kurz entschlossen im Neoprenanzug und Crocsschuhen auf die Strecke. Andere gaben derweil Ganzkörper-Regenanzügen den Vorzug. „Die ganz Mutigen, die im strömenden Regen unterwegs waren, wurden an den Stationen mit viel Applaus empfangen“, wusste Heike Ullmann in Niederbauer am Stand vom FC Deele und der Gemeinde Lippetal.

Kraft brauchten die Teilnehmer jedoch unterwegs, um dem teilweise strammen Gegenwind Paroli bieten zu können. Mit 143 registrierten Startern wurden in Lippborg wohl die meisten Radler gezählt. Am Ende waren hier 128 volle Stempelkarten in der Box, in Herzfeld wurden 85 gezählt, die die gesamte Strecke zurücklegten. Am Nachmittag hielten die Wolken dicht, so dass dann auch viele Familien mit Kindern unterschiedlicher Altersgruppen auf Fahrrädern unterwegs waren.

Wie nicht anders zu erwarten war, fand der Fahrradthon wieder bis weit über die Gemeinde hinaus Interessenten. Gäste kamen aus Soest, Hamm, Castrop-Rauxel, Osnabrück, Beckum, Sundern, Ense, Bockum-Hövel, Hamm-Uentrop und Bönen. Sicherheit ist beim Lippetaler Fahrradthon oberstes Gebot. Besondere Gefahrenpunkte im Streckenverlauf, in Hultrop die Querung der B 475, zwischen Hovestadt und Herzfeld am „Idenpatt“ und in Lippborg der Weg von der Herrenstraße auf die Hauptstraße, sicherten die Kameraden der Feuerwehr Lippetal. Zudem waren Mitarbeiter des Bauhofs sowie Ehrenamtliche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auf dem Rundkurs unterwegs, um bei Pannen oder Blessuren Hilfe leisten zu können.

SOCIAL BOOKMARKS