Schülervertreter setzen im Schloss Arbeitsschwerpunkte
Ins Schloss Oberwerries bei Hamm führte die Fahrt der Schülervertretungen der Real- und Lippetalschule. Drei Tage lang gab es für die Teilnehmer nicht nur interessante Seminarthemen, sondern auch ein attraktives Freizeitangebot.

Dort diskutierten die Klassensprecher über die Arbeitsschwerpunkte der SV für das laufende Schuljahr. Begleitet wurden sie vom SV-Lehrer der Realschule, Joachim Ramsbrock und von Stefan Vogt, dem SV-Lehrer der Lippetalschule, sowie von Katharina Stenzel, die ebenfalls an der Lippetalschule unterrichtet.

An jedem der drei Tage fand ein mehrstündiges Seminar mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung statt. Es diskutierten die Schüler intensiv über die Möglichkeiten, wie sich die SV im laufenden Schuljahr in die Gestaltung des Schullebens einbringen kann. Es wurden Wünsche und Verbesserungsvorschläge aus den jeweiligen Klassen zusammengetragen und auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft. Von den Schülern wurde hier unter anderem über die überfüllten Busse und die langen Fahrzeiten diskutiert. Weitere Themen waren das Verhältnis Realschule/Lippetalschule sowie die Erweiterung der AG-Angebote. Auch die Preise und die Qualität des Kiosk- und Mensa-Angebots waren Thema der SV.

Tags darauf standen rechtliche Fragen im Vordergrund: Welche Aufgaben hat die SV? Was darf sie und was darf sie nicht? Welche Rechte, aber auch welche Pflichten haben Schüler und Lehrer? Neben diesen Fragen informierten die Schülersprecher Elena Primocerio und Dennis Nienkemper die Klassensprecher auch über rechtliche Grundlagen der SV-Arbeit. Am letzten Seminartag wurde der Frage nachgegangen, wie die Verwirklichung der Anregungen angegangen werden soll und vor allem, wer sich dafür verantwortlich fühlt.

Neben diesen inhaltlichen Aspekten war ein weiteres Ziel der SV-Fahrt, sich untereinander besser kennen zu lernen. Zwischen den einzelnen Arbeitsphasen war auch immer Zeit für gemeinsame Aktivitäten wie zum Beispiel ein Kicker- und Tischtennisturnier, für einen Sportnachmittag in der Turnhalle oder auch für die gemeinsame Fahrt zum Schwimmen ins Maximare nach Hamm. Diese gemeinsamen Freizeitaktivitäten während der Fahrt waren wichtig, um die Atmosphäre innerhalb der Schülervertretung zu stärken und den Zusammenhalt auch unter den verschiedenen Jahrgangsstufen und Schulen zu verbessern. Schließlich sind Schüler aller Altersgruppen zusammengewürfelt, die im normalen Schulalltag nur wenig Kontakt untereinander haben.

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