Siegerhahn kräht in Niederbauer 48 mal
in Niederbauer

70 Hähne gingen an den Start. Allein in der Wertungszeit von 11.20 bis 11.50 Uhr verkündete das stolze Federvieh 1127 Mal lauthals „Kikeriki“.

Elf Jugendliche notierten in den entscheidenden 30 Minuten jeden Hahnenschrei. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass die Rasse keine Rolle spielt. Wer einen Hahn ins Rennen schickte, musste auch nicht dem Verein angehören. Dabei sein ist eben alles. Alle Besitzer von Hähnen waren zum Mitmachen willkommen. Und alle hofften natürlich auf den Sieg. Bei den Jugendlichen führte der Hahn von Kevin Hundehege mit 48 Krähern die Siegerliste an. Das Tier von Lukas Möllenhoff krähte 47 Mal, der Hahn von Johannes Bonnekoh versuchte mit 45 Kikerikis erfolgreich aufs Treppchen zu kommen.  Die Rangliste der Senioren führt Reinhard Schrade an (66 Kräher), gefolgt von Josef Schulte (62 Kräher). Uwe Burmeister (59 Kräher) freute sich über den  dritten Platz.

Bei der Siegerehrung überreichte der Vereinsvorsitzende den Erstplatzierten Pokale für die erfolgreiche Teilnahme. 16 Hähnen verschlug es in der Wertungszeit gänzlich die Sprache, vier versuchten die Teilnahme mit nur einem Hahnenschrei, zwei krähten zwei Mal, während sich alle anderen Hähne mehr anstrengten. Wer sie genau beobachtet hat, konnte durchaus echte Schreihälse neben Perfektionisten erleben.

Wie gewohnt war das Hähnewettkrähen auch beim 27. Mal ein Publikumsmagnet. Ausflügler nicht nur aus Lippetal, sondern auch aus dem Umland fuhren   mit dem Rad nach Niederbauer, um hier in gemütlicher Atmosphäre den Tag zu genießen, sich mit Freunden zu treffen. Kinder konnten sich auf der Hüpfburg austoben oder sich am Maltisch kreativ zeigen. Hausgebackene Torten und duftender Kaffee lockten zur Entspannung in die Cafeteria. Deftiges vom Grill und gekühlte Getränke sowie das Ambiente auf der Reitanlage in Niederbauer machten das Angebot komplett.

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