Sortiment und Service stimmen
Festliches Angebot: (v. l.) Thomas Kordt, Marie Pennekamp und Daniela Kordt interessierten sich für das Schmuckangebot von Alexandra Dierkes. An den mit Tannengrün festlich geschmückten Buden machte das Einkaufen Spaß.

In dem kleinen Budendorf war unter anderem der Nikolaus eine Attraktion. Er verteilte Stutenkerle. Im Ort kamen die Angebote der Gewerbetreibenden zum verkaufsoffenen Sonntag gut an. Das Konzept des Zweckverbands und der Geschäftsleute ging auf. Alle, die unterwegs waren, genossen den Bummel und die beschauliche Atmosphäre. Familien, Gruppen und Einzelne nutzten den zweiten Advent für einen Einkaufsbummel.

Die Gewerbetreibenden konnten mit attraktiven Angeboten und individueller Beratung punkten. In den Geschäften nutzten die Kunden die Stempelaktion für die Verlosung der drei Warengutscheine. Für drei Stempel gab es schon einen Gutschein für ein Freigetränk. Bei der Auslosung am späten Nachmittag freuten sich die Gewinner, die allesamt aus Lippborg kommen. Werner Ständker gewann 30 Euro, Elisabeth Bergmann 20 und Jana Niering 10 Euro.

Wie im Vorjahr hatte Werner Hoffmeier sein Gelände mit dem Weihnachtsbaum in der Mitte für den Markt zur Verfügung gestellt. Auf der Bühne bestritten unterschiedliche Akteure das Unterhaltungsprogramm. Beispielsweise begeisterten die jüngeren Rot-Weißen Funken mit einem Tanz und Joline Stengel mit Akrobatik. Schüler der Musikschule Lippetal und die Lippborger Straßenmusikanten präsentierten Lieder zum Advent.

Kunst verkaufte Christiane Stein, Schmuck Alexandra Dierkes. Gestricktes, Genähtes oder Gefilztes hatten Hildegard Becker und Erika Feichtinger im Angebot, selbst hergestellte Marmeladen Claudia Pennekamp, Reibekuchen die Landfrauen. Für Losglück zeichneten die älteren Mitglieder der Rot-Weißen Funken mit einer Tombola verantwortlich. Die Pfadfinder luden zum Stockbrotbacken ein und verkauften zugunsten des Vereins „Lippetaler für Flüchtlinge“ Pfannkuchen.

Die Initiative war zudem mit einem Stand vertreten. „Die Betroffenen möchten nicht nur nehmen, sondern selbst auch etwas geben, um gelebter Integration Vorschub zu leisten“, sagte Hans Albert Limbrock im Gespräch mit der „Glocke“. Baklava, gebacken von einem syrischen Bäcker, Falafel und Börek bereicherten das kulinarische Angebot. Glühwein, Eierpunsch, Waffeln, Kaffee und Kaltgetränke gab es natürlich auch.

SOCIAL BOOKMARKS