Spannung auf der Trüffelplantage
In Kürze soll sich zeigen, ob auf der Trüffelplantage geerntet werden kann.

Und dass man die unterirdischen Edelpilze auch in der Landwirtschaft anbauen kann. Voraussetzung ist eine geeignete Bodenzusammensetzung. Die macht sich ein Lippetaler Tischlermeister auf seinem Land zunutze. Heinrich Vernhold hat vor sieben Jahren begonnen, auf zwei Hektar Land 1000 Bäumchen zu pflanzen, deren Wurzeln mit dem Mycel der Trüffeln geimpft wurden.

Es handelt sich zur Hälfte um Eichen und weiter um Buchen und Haselnuss-Stämmchen. Früher wurden Schweine mit besonders feinen Nasen eingesetzt, um nach Trüffeln zu schnüffeln und sie aufzuspüren. Allerdings kam es zu oft vor, dass die wertvollen Pilze dabei angeknabbert oder zerdrückt wurden. Deshalb werden heute Hunde abgerichtet, die den charakteristischen Duft der Trüffel unter der Erde ebenso sicher erkennen, aber keine Lust haben, in die „Beute“ hineinzubeißen.

Für ein Kilogramm der Edelpilze werden bis zu 600 Euro gezahlt. In freier Natur dürfen sie nicht mehr geerntet werden, da sie unter Naturschutz stehen. Jetzt hofft der Eigentümer auf gute Erträge. In der kommenden Woche wird sich wohl zeigen, ob die Plantage schon Erfolge zeitigt.

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