„Sparpotential bei der Kreisumlage nutzen“
Im Soester Rathaus trafen sich einige Bürgermeister und Kämmerer aus dem Kreisgebiet Soest, um über die geplante Erhöhung der Kreisumlage zu beraten. Unser Bild zeigt: (v. l.) Ingo Teimann, Bürgermeister in Welver, Peter Wappelhorst, Kämmerer in Soest, Dr. Eckhard Ruthemeyer, Bürgermeister in Soest, Günter Wagner, Kämmerer in Möhnesee, Matthias Lürbke, Bürgermeister in Lippetal und Karl-Heinz Ricken, Kämmerer in Bad Sassendorf.

„Das würde allein für Lippetal eine Mehrbelastung von bis zu 600 000 Euro bedeuten“, rechnete Bürgermeister Matthias Lürbke am Rande einer Bürgermeisterkonferenz in Soest vor. Lürbke befürchtet, dass bei einer höheren Kreisumlage alle Gemeinden „kräftig an der Steuerschaube drehen“ müssten und weitere Kommunen in ein Haushaltssicherungskonzept (HSK) rutschen werden. Würde man allerdings die Kreisumlage, deren grundsätzliche Notwendigkeit kein Bürgermeister anzweifelt, „mit anderem Blick betrachten“, könne man Einsparpotentiale ausmachen, „die die Umlage auf dem Niveau des Jahres 2011 belassen würde“, erklärte Lürbke auf „Glocke“-Anfrage.

Dieser Meinung scheinen auch etliche andere Bürgermeister und Kämmerer zu sein, die sich am Freitag in verschiedenen Orten des Kreises Soest zu einer Konferenz getroffen und Einsparmöglichkeiten ausgelotet hatten.

Rund ein Drittel jedes Lippetaler Gemeindeetats (zwischen fünf und sechseinhalb Millionen Euro) muss Jahr für Jahr als Umlage an den Kreis Soest abgeführt werden

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