Sportvereine planen ihre spätere Fusion
Vereint unter dem Lippetal-Wappen: Vorstandsmitglieder vom Verein für Jugendpflege Lippborg und Schwarzweiß Hultrop haben die Fusion vorbereitet. Im Bild (v. l.) Uli Thomas, SWH Geschäftsführer, Kai Siekaup (Zweiter. Vorsitzender VfJ), Frank Schenkel (Vorsitzender SWH), Burkhard Neuhaus, (Stellvertretender Zweiter Vorsitzender VfJ), Dirk Rünker (Vorsitzender VfJ) und Michael Koch (Kassierer SWH).

Dabei will man natürlich die Mitglieder aus den verschiedenen Sportarten vom Fußball über Tanzen und Garde bis zum Laufen, Tennis, Zumba, Babyturnen und Tischtennis mitnehmen. Sie sollen alsbald bei einer weiteren Informationsveranstaltung mehr erfahren.

Der VfJ hat zurzeit rund 620 Mitglieder, SW Hultrop etwa 400. Der neue Verein wäre also mehr als tausend Mitglieder stark. „Es geht uns um langfristige Planungs- und Handlungssicherheit für den ehrenamtlichen Verein und um die Erhaltung und Förderung der Jugendarbeit“, betonen die Vorsitzenden Dirk Rünker vom VfJ und Frank Schenkel von SW Hultrop. Über einen neuen Namen für den gemeinsamen Verein haben sie schon nachgedacht, doch warten sie erst einmal die Meinung der Mitglieder ab, ehe da Vorschläge unterbreitet werden.

Die Sportfunktionäre wollen für ihre Mitglieder und die aktiven Sportler bestmögliche Angebote schaffen und erhalten sowie ganzjährig kurze und sichere Wege zu den Trainings- und Spielorten ermöglichen. Dabei geht es auch darum, ausreichend große Kader für die Mannschaftssportarten zu ermöglichen. Ferner soll darauf hingearbeitet werden, das Breitensportangebot zu erweitern. „Viele schaffen mehr“, setzen die ehrenamtlichen Vorstände auf eine Stärkung der personellen Ressourcen.

Uli Thomas, Geschäftsführer von SW Hultrop stellt fest, dass es „freundliche und offene Gespräche auf Vorstandsebene“ gegeben hat, die eine grundlegende Basis für die zukünftige Zusammenarbeit geschaffen haben. Erste Reaktionen der Mitglieder seien durchaus positiv gewesen.

„Die Meinungen und Anregungen der Mitglieder werden mit in die weiteren Gespräche genommen“, versichert auch Kai Siekaup, der zweite Vorsitzende vom VfJ. Einer beiderseitigen und langfristigen Standortsicherheit für die Sportstätten in Hultrop und Lippborg, werde dabei die höchste Priorität eingeräumt. Frank Schenkel sagt: „Hultrop hat als zentraler Treffpunkt der Drei-Dörfer-Gemeinschaft zusammen mit dem dortigen Vereinshaus, eine sehr hohe gesellschaftliche Bedeutung für die Orte Hultrop, Heintrop und Büninghausen. Alle erhoffen sich bei der Umsetzung Unterstützung von der Gemeinde und den politischen Fraktionen im Rat. In ersten informellen Gesprächen seien von dort bereits deutlich zustimmende Signale geäußert worden.

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