Stefan Hegemann regiert in Lippborg
Der neue Lippborger Regent jubelte: Stefan Hegemann sicherte sich die Königswürde mit dem 289. Schuss und wurde von seinen Kameraden auf Schultern getragen.

Unter dem Jubel von Familie, Freunden und Festgästen ließ sich das Königspaar feiern. Zuvor wetteiferten die Schützen am Montag an der Vogelstange am Böckenberg pausenlos um Königsehren. Eröffnet wurde das Schießen um 12.45 Uhr von den Geistlichen Vikar Heinz Schmidt und Pater Hans Schmidt sowie dem scheidenden Königspaar Egbert Hamers und Sabine Wagner. Noch gegen 13 Uhr präsentierte „Uli“ den Schützen Rumpf und Flügel.

Wenig später holte sich Ingo Vogt die rechte Schwinge, ehe um 13.10 Uhr auch der Rumpf gespalten werden konnte. In der Reihe der Königsaspiranten zeigten sich Stev Jödicke, Lennart Kaubisch, Mirco Geitemeier, Sören Schäfer, Paul Schäfer, Vereinsvorsitzender Rüdiger Siepmann, Karl Buschkamp, Michael Röggener und Christoph Hoffmeier pausenlos treffsicher. Paul Schäfer ließ um 13.15 im wahrsten Sinne des Wortes die Fetzen fliegen.

Es blieb aber ein Span in Form eines großes Streichholzes im Fang zurück. Dem rückten Mirco Geitemeier, Paul Schäfer und Rüdiger Siepmann einige Minuten erfolglos zu Leibe, ehe Stefan Hegemann kam und fragte: „Soll ich euch zeigen, wie es geht?“. Aber auch er schaffte den finalen Treffer nicht auf Anhieb. So wetteiferte in den Endphase ein „Kleeblatt“ um den Titel. Von den Insignien des Vogels sicherte sich Werner Schindler die Krone, Michael Röggener das Zepter, Philipp Röttger den Apfel und Mirco Geitemeier den Kranz. Neuer Jungschützenkönig ist Felix Hohoff. Er sicherte sich mit dem 145. Schuss den Titel.

Der 18-Jährige absolviert eine Ausbildung zum Straßenbauer und wählte sich Christin Einhoff aus Hovestadt zur Königin. Robin Wichmann war beim Angriff auf die Krone erfolgreich, Christoph Pieper holte sich das Zepter und Fabian Wittenbrink den Apfel.

Beim Vogelschießen freuten sich die Festgäste wieder über bestes Wetter. Nach den schweißtreibenden Temperaturen am Samstag sorgte Petrus am Sonntag während des Festzugs mit einem Gewitter und Regenschauern für Abkühlung, so dass Thron und Schützen zeitweilig Unterschlupf in der Kirche und in den Gaststätten suchten.

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