Tipps für ein sicheres Feuerwerk
Feuerlöscher und Löschdecke sollten vorsichtshalber beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern bereitgehalten werden. Das Rät der Experte Hubert Köhler.

Wer ein Feuerwerk veranstalten möchte, sollte sich zum eigenen Schutz mit einigen Regeln vertraut machen. Schließlich soll der Jahreswechsel zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. „Die Glocke“ sprach in Lippborg mit dem Experten Hubert Köhler, der dort auch einen Fachhandel für vorbeugenden Brandschutz betreibt.

Kauf und Verwendung von Feuerwerkskörpern sind ausschließlich Personen erlaubt, die 18 Jahre oder älter sind. Käufer sollten unbedingt darauf achten, in Deutschland gefertigte Böller mit dem Zulassungszeichen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM-PI oder BAM-PII plus eine vierstellige Zahl) zu erwerben. Zusätzlich können sie mit einem CE-Zeichen und einer europäischen Registriernummer gekennzeichnet sein.

Auch die Feuerwehr warnt stets vor dem Kauf von Böllern aus dem Ausland. Beim Abbrennen ist stets Vorsicht geboten. Die Windrichtung ist zu beachten. Besonders gilt das für Wohngebiete. Raketen sollten nur aus einer mit Sand befüllten Flasche abgefeuert werden „Glimmende Teile sind generell eine Gefahr in der direkten Umgebung“, sagt Hubert Köhler. Deshalb sollten die Reste eines Feuerwerks in einem nicht brennbaren Behälter gesammelt und erst in den Restmüll entsorgt werden, wenn keine Gefahr mehr besteht.

Wer also das neue Jahr 2016 mit Fontänen, Funkenregen und Raketen, die sich in einem Sternenmeer ergießen, begrüßen möchte, sollte rechtzeitig planen und dabei auch die Brandschutz-Vorsorge nicht vernachlässigen. Wer ein Feuerwerk der Superlative erleben möchte, kann selbstverständlich entsprechend zusammengestellte Sets im Handel erwerben. Lichteffekte und brillante Farbkompositionen sorgen dann auf jeden Fall für gewünschte Aha-Effekte.

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