Übung stärkt Schlagkraft der Wehr
Bild: nes
Vollen Einsatz zeigten die Blauröcke bei der simulierten Brandbekämpfung. Das ehemalige Schwesternwohnheim, das demnächst abgerissen wird, hielt den Wassermassen aber stand.
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Gegen 19.45 Uhr erfolgte der Alarm an die Blauröcke, die nur wenig später am Einsatzort eintrafen. Vorgegeben wurde ein Zimmerbrand mit vermissten Personen. In der Dunkelheit bot sich den Wehrmännern und den Zuschauern, die das Szenario aus nächster Nähe miterleben wollten, ein gespenstisches Bild. Die Brandherde konnten anhand der erhellten Fenster zwar schnell ausfindig gemacht werden. Doch galt die Aufmerksamkeit der Blauröcke zunächst der Menschenrettung.

Die beiden Unterbrandmeister Stephan Steinweg und Dietmar Reinecke sorgten für die Atemschutzüberwachung der Kameraden, die unter schwerem Gerät für die Bergung der vermissten Personen aus dem Haus sorgten. Insgesamt gelang er den Blauröcken, vier vermisste Personen aus dem Haus zu retten. Schnell war auch die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung aus den Hydranten nahe der Einsatzstelle sichergestellt. Mit einem Stromaggregat konnte das weitläufige Gelände an der Hovestädter Straße gut ausgeleuchtet werden, so dass auch die Brandbekämpfung zügig funktionierte.

Bei der Zugübung waren aus dem Löschzug Oestinghausen, und der Löschgruppe Brockhausen rund 50 Wehrleute vor Ort. Im Einsatz waren alle Fahrzeuge aus dem Löschzug 3: aus Oestinghausen die Löschfahrzeuge HLF 20 und LF, der Gerätewagen Gefahrgut und der Mannschaftstransportwagen sowie aus Brockhausen das Kleinlöschfahrzeug (KLF 10) und der Gerätewagen. Einsatzleiter war Patrick Jathe. Vor Ort waren zudem Jörg Zipplies, Löschzugführer in Oestinghausen und Hendrik Luhmann, Löschgruppenführer in Brockhausen.

Der Löschzug Oestinghausen und die Löschgruppe Brockhausen sind in Lippetal zuständig für fast den gesamten Lippetaler Süden mit einer Größe von rund 18 Quadratkilometern. Dazu gehören die Ortsteile Brockhausen, Oestinghausen, Niederbauer, Krewinkel und Wiltrop.

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