„Ufo“-Urlaub mit Bauernhof-Blick 
Ein Schlafwürfel, ein Kraftwerk, Esel Joschi und der Herr des Hofs, Thorsten Sommer – das ist ein Teil des Gesamtpakets, auf das sich Urlauber freuen können.

Der weiße Würfel steht in Sichtweite des Kraftwerks, aber dennoch inmitten der Natur auf einer Streuobstwiese. Wie kann das funktionieren? „Das fragten schon einige Gäste“, sagt Thorsten Sommer und lacht. „Wenn dann allerdings hinterm Kraftwerk die Sonne untergeht, erkennt auch der letzte Zweifler den besonderen Charme unseres Hofes. Wir gehören eben doch noch zum Ruhrgebiet, auch wenn das dank der ländlichen Umgebung hier gern vergessen wird.“ 

Transparentes Dach

Wer sich also auf das kleine Abenteuer einlässt, schläft dank des transparenten Dachs unter freiem Himmel. Während die beiden Esel Joschi und Paul sich vor den transparenten Seiten des Würfels grasend der Wiese widmen, kann der Übernachtungsgast einen Blick in seine „Chillbox“ werfen. Die enthält kleine Snacks und ein paar Getränke in Bio-Qualität. 

Wer mag, kann mit Thorsten Sommer eine Taschenlampen-Führung über den Hof vereinbaren und lernt auf diese Weise auch das Bunte Bentheimer Schwein Elsa und ihren Bruder Schmali kennen. RTL-Zuschauer haben die beiden womöglich bereits in der Serie „Das Jenke-Experiment“ lieben gelernt. Elsa blieb dank der Sendung vom Schlachter verschont. Auch mit Sau Stine, mit 350 Kilo eine wahre Wuchtbrumme, verbindet Sommer eine besondere Freundschaft. 

Vier Kälber

Aufgeregtes Gegacker ist aus dem Hühnergehege zu vernehmen. Die unterschiedlichsten Rassen leben hier zusammen. Drei Sattelschwein-Ferkel genießen ihr Mittagsschläfchen im Schatten. Auf der Weide behält „Alma“ die Besucher genau im Auge, damit den vier jungen Kälbern nichts geschieht. 

„Massentierhaltung erzählt Märchen“

Die Dexter-Rinder gehören zu den kleinsten Rinderrassen in Europa. Langsam soll die Herde vergrößert werden. Auf die Hörner der Rinder angesprochen, erklärt Thorsten Sommer: „Das Märchen, das die Rinder sich mit den Hörnern gegenseitig verletzen, wird von den Massentierhaltung betreibenden Mastbetrieben gern erzählt. Dabei gilt das nur, wenn zu viele Tiere auf zu wenig Raum gehalten werden.“ Mit artgerechter Haltung habe das nichts mehr zu tun. Das gelte auch für die Schweine. „Gesunde Tiere, die artgerecht gehalten werden, haben keinen Grund, sich gegenseitig den Schwanz abzuknabbern.“

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