Verkehrschaos in Oestinghausen
Die Feuerwehr war mehrere Stunden im Einsatz, um die Folgen der geplatzten Schlauchleitung im Oestinghauser Kreisverkehr zu beseitigen.

Die Erntemaschine blockierte die eine Hälfte des Kreisels, so dass der Verkehr aus allen vier Richtungen durch die andere Hälfte geleitet werden musste. Das führte rund um den zentralen Verkehrsknotenpunkt in Oestinghausen bis zum Mittag zu zeitweise kilometerlangen Rückstaus.

Der Maishäcksler befand sich auf einer Überführungsfahrt, wie Marc Schlunz von der Freiwilligen Feuerwehr Lippetal mitteilte. Kurz vor dem Kreisel begann die Maschine Öl zu verlieren, im Kreisverkehr platzte dann die Schlauchleitung des Hauptantriebs. Die Folge: Das Gefährt blieb stehen und war nicht mehr fahrbereit. 50 bis 60 Liter Öl ergossen sich auf die Fahrbahn.

Der Löschzug Oestinghausen rückte aus, um mit Unterstützung einer Fachfirma das ausgelaufene Öl zu beseitigen. „Ein extrem klebriges Zeug. Das kriegt man nicht so einfach wieder weg“, erläuterte Marc Schlunz. Die Fachfirma mit ihrem Spezialfahrzeug habe die Straße mit Hochdruck porentief gereinigt.

Die Polizei, die mit zwei Streifenwagen-Besatzungen im Einsatz war, übernahm derweil mit Hilfe der Feuerwehr die Verkehrsführung. Gegen 12.10 Uhr war die Verunreinigung beseitigt und der Kreisel wieder komplett befahrbar. Nach und nach lösten sich die Autoschlangen auf.

Der Maishäcksler, ein Gebraucht-Fahrzeug, war zuvor an Ort und Stelle mit dem Einbau einer neuen Schlauchleitung wieder flottgemacht worden. Die Maschine wurde nach Beckum gesteuert, um dort vor der weiteren Überführung zu einem Kunden noch einmal vollständig überprüft zu werden.

Natur und Umwelt wurden durch den Vorfall nicht in Mitleidenschaft gezogen, wie Marc Schlunz betonte. Auch die Kanalisation sei verschont geblieben.

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