„Vogel Grippe“ den Garaus gemacht
Schützenkönig Christoph Hoffmeier jubelt nach dem Königsschuss auf den Schultern seiner Gratulanten.

Der spannende Wettkampf wurde von mehreren Hundert Zuschauern verfolgt. Zur Königin wählte Hoffmeier seine Ehefrau Monika. Die 37-jährige Lehrerin jubelte mit ihrem Mann an der Vogelstange. An der Böckenbergkapelle entwickelte sich nach den Ehrenschüssen sofort ein abwechslungsreicher Wettstreit um den Adler mit Namen „Vogel Grippe“.

Zügig schoss Schütze um Schütze auf den von Bernhard Hille gebauten Vogel. Schnell erzielten sie Wirkungstreffer. Die Insignien fielen rasch: Der Apfel ging an Christoher Hahues, die Krone an Frank Röggener und das Zepter an Roland Wagner.

Gegen 12.45 Uhr war „Vogel Grippe“ nur noch ein Gerippe, der Königsschuss – es war der 347. – die logische Folge. Unter dem Jubel der Schützen, Musiker und Besucher proklamierte Oberst Heiner Große-Hundrup das neue Regentenpaar.

In einem feierlichen Festumzug wurden die neuen Majestäten am späten Nachmittag unter den Beifall zahlreicher Besucher zum Festplatz geleitet. Nach dem Königstanz und der traditionellen Polonaise läutete eine lange Festnacht die Regentschaft standesgemäß ein.

Vor dem eigentlichen Königsschießen am Böckenberg sicherte sich Jungschütze Fabian Wittenbrink mit dem 169. Schuss die Würde des Jungschützenkönigs und erkor Kira Schulte zur Mitregentin. Das Hampelmannschießen gewann Benedikt Bockey.

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