Volker Brusis jubelt nach echtem Krimi
Der Jubel war groß: Volker Brusis, 50 Jahre und Beamter bei der Stiftung Hochschule in Dortmund, holte mit dem 193. Schuss den Adler „Christoph“ von der Stange.

 Zu seiner Mitregentin wählte er die 47-jährige kaufmännische Angestellte Manuela Plaßmann. Ab dem 100. Schuss entwickelte sich beim Armbrustschießen ein Fünfkampf, der bis 21 Uhr ausgetragen wurde. Nachdem der Styropor-Adler schon viele Federn gelassen hatte, war es ein Pfeil, der verhinderte, den finalen Schuss zu setzen. Die Vogelbauer Dieter Manthey, Ferdi Luhmann und Dirk Witteborg holten „Christoph“ von der Stange und befreiten ihn vom Pfeil.

Aus gutem Grund wurde ausgelost, und der Schütze mit der niedrigsten Zahl durfte beginnen und wäre im Falle des Absturzes von „Christoph“ König geworden. Trotz freier Schussbahn wurden noch einige Schüsse abgegeben, und damit war es einer der besten Wettkämpfe seit längerer Zeit.

Das Armbrustschießen hat seinen besonderen Reiz. Mit einer Spannmaschine wird die Armbrust schussbereit gemacht und von vorne ein Holzpfeil mit Metallspitze eingeführt. Bei dieser Art zu Schießen knallt es nicht, und es sind für die Schießmeister keine Ohrenstöpsel von Nöten. Dennoch passten sie genau auf, dass sich kein Schütze verletzt. Sie hatten weitere Helfer. Wenn das Kommando „Pfeile“ ertönte, sausten die Kinder über die Wiese und sammelten die Geschosse ein.

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