Wahl: FDP peilt 10 Prozent-Marke an
Zuversichtlich blickt die FDP in Lippetal auf die Kommunalwahl am 13. September.

 Wie Jürgen Groth, Ortsverbandsvorsitzender, ausführte, zeigten sich deutliche Anzeichen dafür, dass in der kommunalpolitischen Landschaft Lippetals seitens der Wählerschaft dringend Veränderungen gewünscht werden. Dies dokumentiere sich neben der eigenen auch in der Gründung des Grünen- Ortsverbandes sowie in zahlreichen Abwendungen von der heimischen CDU vor allem unter deren Stammwählerschaft aus den landwirtschaftlich geprägten Gesellschaftsschichten Lippetals.

Wähler gewinnen, die neue kommunalpolitische Heimat suchen

Groth sieht darin eine Chance, Wähler zu gewinnen, die eine neue kommunalpolitische Heimat suchten. Ähnlich äußerte sich auch Justus Oexmann. Beiden gemein ist auch der Wunsch, die aktuelle, als „Hinterzimmerpolitik“ wahrgenommene politische Arbeit der Mehrheitsfraktion zu durchbrechen und transparenter zu machen.

Dr. Burkhard Oexmann deutete an, mit dem Auftreten der FDP in Lippetal bereits einen gewissen neuen Stil in der Kommunalpolitik bemerkt zu haben. Ganz offensiv vertreten Lippetaler Liberalen daher auch die Überzeugung, bei den im Herbst anstehenden Kommunalwahlen nicht nur die absolute Unionsmehrheit brechen zu können.

Drei Ratsmandate sind Pflicht

Mit deutlich mehr als zehn Prozent der Wählerstimmen und damit mindestens drei Ratsmandaten möchte man als Fraktion in die Lippetaler Politik einsteigen. Auch das Wahlprogramm des Ortsverbandes steht mittlerweile fest und wurde von Groth in groben Zügen vorgestellt. Neben den Themen Wirtschaft und Digitalisierung steht die Transparenz im Focus liberalen politischen Handelns. Bürgermeister Matthias Lürbke, Gast der Versammlung, freut sich auf die zukünftige Bereicherung der Lippetaler Kommunalpolitik durch die FDP, die sich immer wieder als Partei der Wirtschaftsthemen zu profilieren verstehe. Mit dem neuen Industriegebiet an der Autobahn 2 gäbe es in Zukunft ein Betätigungsfeld, auf dem die FDP gut zeigen könne, was in ihr stecke und was sie anstoßen könne.

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