Wallfahrtsjahr beginnt humorvoll
In der Abendmesse am Donnerstag, 7. April, in der Herzfelder Wallfahrtskirche St. Ida wird Diakon Willibert Pauels predigen. Anschließend hält er einen Vortrag in der Realschule.

Schon als kleiner Junge wollte er Diakon und auch Clown werden, so sagt er von sich selbst. Willibert Pauels wuchs als drittes von vier Kindern (er hat drei Schwestern) einer tiefkatholischen Familie in Wipperfürth im Bergischen Land auf. Sein Vater war Volksschullehrer. Nach dem Abitur 1973 studierte er Katholische Theologie in Bonn und Münster, zunächst mit dem Ziel, Priester zu werden.

Weil zwar er, aber seine „Hormone nicht wollten“, verrät Pauels, wurde er nach dem Diplom „Laientheologe“, arbeitete in einem Sägewerk, im Collegium Marianum, absolvierte in dieser Zeit eine Ausbildung zum Freizeitpädagogen und wurde nach der entsprechenden Vorbereitung 1993 zum katholischen Diakon geweiht. Bis November 2006 war er als solcher – neben den anderen Verpflichtungen – in verschiedenen Pfarrgemeinden hauptamtlich tätig, seither ist er „Diakon mit Zivilberuf“ im Erftkreis.

Willibert Pauels ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt mit seiner Familie in Wipperfürth. Im privaten Umfeld, Schule und Freundeskreis fiel er früh durch seine humoristische, parodistische und schauspielerische Begabung auf.

1975 trat er erstmals auf einer Karnevalssitzung seiner Heimatstadt auf, in den folgenden Jahren dann regelmäßig im regionalen Karneval.

Willibert Pauels wird am Donnerstag, 7. April, in der Abendmesse um 19 Uhr die Predigt halten. Um 20 Uhr sind alle Interessenten zu einem Vortrag eingeladen. Dieser findet nicht, wie im Vorfeld angekündigt, im Bürgerhaus, sondern in der Realschule in  Herzfeld, Alte Dorfstraße, statt. Willibert Pauels spricht zum Wallfahrtsthema „Zur Hoffnung berufen“. Der Eintritt ist frei.

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