„Wir wollen die Landesgartenschau“
Bilder: Kirchhoff
Farbenfroh und vital präsentierten auch die Kinder aus den Soester Kindergärten und Schulen ihre Stadt. Beim „Markt der Möglichkeiten“ an der Stadthalle bekam die Bewertungskommission zur LGS einen Eindruck davon.
Bilder: Kirchhoff

„Herzlich willkommen“ grüßen Schriftbänder über allen Einfahrtstraßen die Kommission. Und darunter steht in plakativem Rot: „Wir wollen die Landesgartenschau 2017“. Diesen Willen haben am Dienstag aberhunderte Soester noch einmal nachdrücklich bekräftigt und nahmen am Begrüßungszeremoniell für die Bewertungskommission teil. Unter ihnen auch die Bürgermeister der drei beteiligten Kommunen: Dr. Eckhard Ruthemeyer (Soest), Antonius Bahlmann (Bad Sassendorf) und Hans Dicke (Möhnesee). Sie erfreuten sich am „Markt der Möglichkeiten“, der an der Soester Stadthalle aufgebaut worden war, lauschten der Musik der „Archi Gil(l)g“, einer feinen Jazzformationen des Archigymnasiums, beobachteten die vielen hundert Kinder, die in farbenprächtiger Aufmachung und mit Luftballons auf sich, auf Soest und das attraktive Umland aufmerksam machten.

Die Landsknechte holten derweil jeden der elf Kommissions-Mitglieder vom Parkplatz ab und übergaben sie anschließend in die Obhut des „Jägerken von Soest“ (Carsten Büttner) und der „Bördekönigin“ (Ann-Kathrin Wulf), die die Gäste zum Bürgermeister-Trio eskortierten. „Einen großen Beifall für die Soester“ forderte Dr. Eckhard Ruthemeyer ein und dankte damit allen Beteiligten, die an der gelungenen Präsentation für die LGS 2017 beteiligt waren.

Nach einer kurzen Vorbesprechung machte sich die Kommission auf, um die Orte Möhnesee und Bad Sassendorf zu inspizieren. Anschließend kam die Gruppe zurück nach Soest und sah sich hier an den Stellen um, die für das spätere LGS-Gelände vorgesehen sind. Am 1. Juni soll bekannt gegeben werden, wer den Zuschlag für die LGS bekommt: Ahlen, Warendorf, Bad Lippspringe, Vreden oder das Städtetrio Soest-Bad Sassendorf-Möhnesee.

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