Zum Osterfest ein besonderer Blumenschmuck 
Bild: mars
Auf Stelen positionieren (v. l.) Irmgard Strumann und Hildegard Duventester die Blumen am Ambo der St.-Ida-Basilika.
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Ruck-Zuck drahtet Hildegard Schlummer die gelb leuchtenden Blüten auf Blumendraht. Mit geschickten Händen verarbeitet sie weiße und gelbe Rosen mit gleichfarbigen Gerbera zu leuchtenden Gestecken, die auf dem Altar und am Marienaltar bestens zu Geltung kommen werden.

Etwas Efeu in sattem Grün hat Maria Meck in der Zwischenzeit in Pastors Garten geschnitten, während Hildegard Duventester und Irmgard Strumann die strahlend weißen Hortensien vor dem Ambo und am Hochaltar positionieren. Es bedarf vieler Handgriffe und Überlegungen, bis der Altarraum blumenreich geschmückt ist. Soll die hohe Stele vor den Ambo kommen oder doch die etwas niedrigere?

Oftmals im Jahr können die ehrenamtlichen Helferinnen dabei auf Gartenblumen, die sie überall in den Herzfelder Gärten zusammenholen, zurückgreifen. Doch vor allem zu den kirchlichen Hochfesten wie Ostern oder Pfingsten ist die Blumenpracht eine ganz besondere Augenweide. „Weiße Hortensien haben wir schon seit Jahren zu Ostern, es wird zu diesem Fest auch immer in weiß und gelb geschmückt”, erklärt Hildegard Duventester und rückt erneut eine der zahlreichen Topfblumen zurecht.

Es wird noch eine ganze Weile dauern bis alle erforderlichen Gefäße vom Dachboden herunter getragen, die Gestecke fertig sind und alle Töpfe so stehen, dass sie dem selbstkritischen Blick der Frauen gerecht werden. Dann aber, da kann man sich sicher sein, wird sich der Altarraum in der Basilika minor zum Osterfest prächtig in den kirchlichen Farben weiß und gelb zeigen und zu den Gottesdiensten am Osterfest sicher so manchem Kirchenbesucher verdiente Anerkennung abfordern für die viele Arbeit im Hintergrund.

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