Zwei Neuwagen sollen gekauft werden
Einen neuen Rüstwagen – hier ein Fahrzeug aus Ascheberg im Kreis Coesfeld – will die Lippetaler Feuerwehr noch in diesem Jahr in Dienst stellen.

Es folgt in diesem Jahr mit dem „Rüstwagen Logistik“ eine noch größere Investition. 2018 steht dann die Modernisierung der Gerätehäuser an, ehe weitere Fahrzeuge die Sache rund machen. „Wir werden das Konzept Schritt für Schritt umsetzen“, gibt Bürgermeister Matthias Lürbke die Marschroute vor. Besonders eilig hat er es allerdings mit dem neuen Einsatzleitwagen.

„Das ist schließlich das Fahrzeug, das immer mit ausrückt“, betont Lürbke. Der Wagen soll möglichst bald in Herzfeld stationiert werden. Im Gegenzug soll der Vorgänger, ein zwölf Jahre alter Ford-Transporter, der Jugendfeuerwehr übergeben werden. Der „Rüstwagen Logistik“ soll im Laufe des Jahres in Lippborg stationiert werden.

Er dient per Definition in erster Linie zum Transport von Ausrüstung und sonstigen Materialien im Zusammenhang mit Einsätzen der Feuerwehr. Zudem kann er den Transport von Gefahrgutausrüstung kleineren Umfangs übernehmen. Hintergrund der Maßnahmen ist der neue Brandschutzbedarfsplan, den die Firma Saveplan im Auftrag der Gemeinde und in Zusammenarbeit mit der Wehrführung erstellt hat. Kein Hexenwerk, denn die Basis in Lippetal ist ordentlich.

Verbesserungen in einigen Bereichen – besonders in der Ausstattung der Gerätehäuser – sind in den nächsten Jahren dennoch nötig. So fehlt es an Umkleideräumen, die den aktuellen Unfallverhütungsvorschriften entsprechen. Zudem sind die sanitären Möglichkeiten oft begrenzt.

Außerdem sind die Bauten einfach zu eng für die Größe der Fahrzeuge. Umbauten und ein Austausch von Fahrzeugen sollen hier Abhilfe schaffen. Gemeindewehrführer Meinhard Reinecke stellte die Planungen jetzt auch jeweils bei den Hauptversammlungen an den einzelnen Feuerwehr-Standorten vor. Fazit: Es gibt viel zu tun, aber der Einsatz lohnt sich.

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