Zwei Stelen erzählen die Geschichte Herzfelds
Bild: Renner
Der Marsch der Herzfelder Schützen wurde am Kreisverkehr in der Dorfmitte unterbrochen. Hier wurden die beiden Stelen geweiht, die von der Historie der HeiligenIda ebenso berichten wie von der jetzt 1225 Jahre langen Geschichte Herzfelds.
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Selbst mit dem Wetter hatten Jubilare Glück, hielt doch Schutzpatronin St. Ida so lange die Hand über den Umzug und die Himmelsschleusen dicht, bis auch der letzte Fußgänger das schützende Bürgerhaus erreicht hatte. Zuvor hatten die Schützen bei ihrem Marsch durch das festlich beflaggte Dorf einen Zwischenstopp im Kreisverkehr eingelegt, bei dem der scheidende Pfarrer Rolf Lohmann die neue Jubiläumsfahne sowie die Informationsstelen gemeinsam mit Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff (Aachen) segnete.

Die Verwirklichung der Stelen – eine von ihnen informiert über das Leben und Wirken der Heiligen Ida, die andere über die Geschichte des Wallfahrtsorts Herzfeld – wurde in den vergangenen Monaten von Alfons Meck und Hans Schlütting hauptverantwortlich durchgesetzt. Die Idee stammte aus dem „Arbeitskreis Dorfmitte“. Die ausführlichen Texte auf den aus Sicherheitsglas bestehenden Tafeln stammen aus der Feder von Altbürgermeister Antonius Willenbrink. Bei der anschließenden Feierstunde im grün und weiß gehaltenen Bürgerhaus feierten das Bataillion gemeinsam mit gut 150 Gästen einen musikalischen Frühschoppen. Für die passenden Klänge sorgten wie auch auf dem Schützenfest die Blasmusik Möhnesee-Völlinghausen und die Musikanten des Spielmannszugs Hovestadt-Nordwald.

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