250 Frauen geben sich Namen KFD Oelde
Bild: Schomakers
Über zahlreiche Neuaufnahmen konnte sich die Katholische Frauengemeinschaft Oelde bei ihrer Mitgliederversammlung freuen, die am Mittwochnachmittag im Bürgerhaus stattgefunden hat. Darüber hinaus erhielten zahlreiche engagierte Helferinnen ein Dankeschön für ihren Einsatz.
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Bei der ersten gemeinsamen Jahreshauptversammlung am Mittwoch im Bürgerhaus stimmten alle 250 anwesenden Mitglieder dafür. „Wir sind schon ganz erfolgreich“, schlussfolgerte Teamsprecherin Brigitte Richter und erhielt dafür Beifall. „Wir möchten die einzelnen Gruppen in gewohnter Form erhalten und zu einer großen Gemeinschaft zusammenwachsen“, sagte sie.

Der neue Namen KFD Oelde solle dies unterstreichen. Die Teamsprecherin ließ nicht unerwähnt, dass die auf mehr als 750 Mitglieder gewachsene Oelder Frauengemeinschaft einen erheblichen Mehraufwand in der Mitgliederverwaltung für das nur durch Mechthild Sindermann verstärkte Team bedeutet. Die umfangreicher gewordene Teamarbeit war auch Thema im letzten Kassenbericht von Ulla Reinke-Beckmann für die KFD St. Johannes.

Die Fusion sei ein „echter Glücksfall“, betonte sie in ihrer persönlichen Stellungnahme. Richtig sei, dass die KFD St. Johannes nicht mit leeren Händen gekommen sei. „Aber was ist das alles ohne Frauen, die in einer Gemeinschaft bereit sind, Dinge zu organisieren, zu leiten und zu verantworten?“, fragte sie und wünschte sich: „Wägen wir unsere Worte ab, die wir oftmals viel zu schnell aussprechen, wenn Dinge mal nicht so laufen, wie wir es gerne hätten.“ Ein „echtes Danke“ könne so viel bewirken. Nur aus einem Fundus guter Gedanken, Worte und Taten könne für alle etwas Schönes, etwas Wunderbares weiterleben. Dafür solle die KFD Oelde stehen, betonte Ulla Reinke-Beckmann.

Die Gemeinschaft freute sich darüber, dass sie im Rahmen der Versammlung zahlreiche Mitglieder aufnehmen konnte. Ein großes Dankeschön gab es für zahlreiche engagierte Helferinnen. Sei 30 Jahren setzen sich die Messdienerinnen ein.

Blumen bekamen die Mitarbeiterinnen Gertrud Liekenbröcker (25 Jahre) und Irmgard Wagner (30 Jahre) für ihren langjährigen Einsatz. Musikalisch unterhielt der Singekreis unter Leitung von Cordula Clemens. Einen Spendenscheck über 1300 Euro für Kinderkliniken in Nepal und Indien erhielt Dr. Hans-Peter Franken. Präses Dr. Christian Stenz und Pfarrer Karl Kemper lobten das Führungsteam für seinen Einsatz und zeigten sich erfreut über den neuen Namen der Frauengemeinschaft.

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