Abriss beendet Geschichte des Paulusheims
Bild: Sobolewski
Der Abrissbagger frisst sich durch das Paulusheim an der Ennigerloher Straße. Die Fläche wird dafür vorbereitet, dass dort der Neubau des Kardinal-von-Galen-Heims entstehen kann.
Bild: Sobolewski

Damit entsteht Platz für den Neubau des Kardinal-von-Galen-Heims. Damit entsteht im Lauf dieses und des nächsten Jahres ein neues Projekt im Herzen der Gemeinde St. Johannes Oelde, das nach Wunsch der Verantwortlichen Generationen verbinden soll.

Treffpunkt für Jung und Alt

So wie das Paulusheim im September 1980 als eine Stätte der Begegnung eingeweiht worden war, so soll auch das neu gebaute Seniorenzentrum auf Dauer ein Treffpunkt sein, an dem sich Alt und Jung begegnen – gerade auch mit Blick darauf, dass der Kindergarten St. Johannes direkt an das Gelände grenzt, auf dem der Neubau errichtet wird.

Anlässlich der Schlüsselübergabe für das damals neu gebaute Paulusheim fand vor fast 40 Jahren, im September 1980, an der Ennigerloher Straße eine großes Pfarrfest statt, über das „Die Glocke“ berichtete. Im Rahmen eines Festhochamts trugen Vertreter der zahlreichen Gruppen innerhalb der Gemeinde jeweils einen Baustein nach vorn und verdeutlichten damit, dass das Paulusheim von nun an von den lebendigen Bausteinen der Gemeinde mit Leben zu füllen sei.

„Wir mitmacht, erlebt Gemeinde“ gilt auch heute

Pastor Helmut Hortmann wendete sich an junge wie ältere Besucher und betonte, die Jungen sollten daran denken, dass sie von dem Profitierten, was die Älteren aufgebaut hätten, und dass sie darauf hören sollten, was die Älteren ihnen zu sagen hätten. Die Älteren, so wünschte er sich, sollten Verständnis für die Jugend aufbringen, aber nicht alles tolerieren. „Wer mitmacht, erlebt Gemeinde“, rief er ihnen laut dem Bericht der „Glocke“ zu und ermutigte alle zum Mittun. Eine Einladung, die auch jetzt, im Zeichen des Neuanfangs, weiterhin aktuell ist.

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