Aktiv werden und Oelde verändern
Bild: Reimann
Der Oelder Bürgermeister Karl-Friedrich Knop hat am Donnerstagmorgen die Auftaktveranstaltung von „Klasse machen“ im Großen Ratssaal eröffnet. Er sicherte den Verantwortlichen und den beteiligten Realschülern die Unterstützung der Stadt zu.
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Am Donnerstag ist „Klasse machen“, eine Zusammenarbeit der Realschule und der Firma Göcking, in eine weitere Runde gestartet. Nachdem Bürgermeister Karl-Friedrich Knop im Großen Ratssaal in seinem Grußwort die Unterstützung des Projekts durch die Stadt zugesichert hatte, verdeutlichte Jens Sgundek, Geschäftsführer der Göcking GmbH, worauf es vor allem ankommt: „Wir wollen nur die Schüler dabei haben, die Bock haben.“ Entsprechend sei die Teilnahme für die Neuntklässler freiwillig. Doch wer sich auf eines der vier von den Auszubildenden der Firma Göcking vorgestellten Projektthemen einlassen möchte, der sollte mit Ideen, Spaß und Engagement bei der Sache sein.

Kunst, Soziales, Flashmob und Technik sind die vier Bereiche, die von den Göcking-Azubis ausgewählt wurden, um mit den Realschülern im Team zu arbeiten. „Street Art“ haben Anita Kastrati und Tobias Sergatto ihr Projekt betitelt. Mit lustigen Ideen wollen sie „Oelde kreativ gestalten“ und „ein Lächeln ins Gesicht“ der Betrachter zaubern.

„Vielfalt macht stark“, heißt es bei Atlana Brak und Lena Conrady im Bereich Soziales. Sie wollen, dass sich die Realschüler mit anderen Ländern auseinandersetzen und Kulturen kennenlernen, damit niemand mehr wegen seiner Herkunft ausgeschlossen wird. Die Idee sei, eine Ausstellung im Vier-Jahreszeiten-Park zu erstellen und für jedes Land, mit dem sie sich beschäftigen, einen Baum zu pflanzen. Die Aktion werde von Forum Oelde unterstützt, teilten die beiden Auszubildenden mit.

Ein Tanzprojekt soll im Bereich Flashmob erarbeitet werden. Merle Teckentrup, Miriam Austrup, Marvin Schellert und Arjan Bala zeichnen hier verantwortlich.

 Mit einem Infotainment-Center, das mehrere Bildschirme enthält, wollen Gresa Kabashi, Markus Bröer, Julian Kröger und Maik Wörtler zusammen mit ihrer Gruppe das Stadtbild bereichern. Bei diesem Projekt, das auf Kenntnisse in vielen Bereichen (Metallverarbeitung, Holz, Technik, Design) setzt, soll mit verschiedenen Firmen kooperiert werden.

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