Ambrosius-Haus in Oelde eingeweiht
Bild: Gog
Großes Publikum bei der Einweihungsfeier des Ambrosius-Haus am Freitag in Oelde.
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Im Juni 2011 war im Rahmen eines Baufestes der Grundstein für das Projekt gelegt worden. Ein Vierteljahr später konnten die ersten Bewohner einziehen. Heute ist das Wohnheim mit 24 Personen im Alter von 19 bis 50 Jahren, darunter acht Rollstuhlfahrer, voll belegt.

Wohnheimleiter Manfred Lensing-Holtkamp und Hausleiterin Beate Thumann können sich auf 31 Mitarbeiter (16 Vollzeit-Stellen) stützen, um die Betreuung der Bewohner im Schichtdienst rund um die Uhr zu gewährleisten.

Am öffentlichen Leben teilnehmen

Dank an die Oelder, die die Bewohner des Ambrosius-Hauses wohlwollend in ihrer Mitte aufgenommen hätten und sie am öffentlichen Leben in der Stadt teilnehmen ließen, sagte Herbert Kraft, Vorstand des Kreiscaritasverbandes. Dieser ist Träger des Ambrosius-Hauses.

Die Stadt Oelde als Musterbeispiel für die Integration Behinderter würdigte der Stellvertretende Landrat Franz-Josef Buschkamp. Die meisten der 24 Bewohner des Ambrosius-Hauses arbeiten in der im vergangenen Jahr eröffneten Filiale der Freckenhorster Werkstätten im Oelder Industriegebiet Am Landhagen.

Liebenswerter Betreuungsgeist

Auf den „liebenswerten Betreuungsgeist im Ambrosius-Haus“ wies während der gestrigen Einweihungsfeier die Vorsitzende des 30 Mitglieder starken Fördervereins, Mechtild Pott, hin. Ihr größter Wunsch: die Mitgliederzahl binnen kurzer Zeit zu verdoppeln. Von den Förderern stammt auch die Idee für den Namen der Einrichtung. Der Kapuziner-Mönch Ambrosius von Oelde (17. Jahrhundert) stehe für die sozialen Werte des Behindertenwohnheims, heißt es auf einer Schrifttafel am Eingang zum Ambrosius-Haus. „Als berühmter Baumeister steht sein Wirken für Beständigkeit.“

24 Bewohner finden ein Zuhause

Unter den Segen Gottes stellte Pfarrer Karl Kemper von der Seelsorgeeinheit Oelde das Ambrosius-Haus. Den 24 Bewohnern wünschte der Geistliche: „Möge dieser Ort inmitten der Stadt Oelde für Sie zu einem Zuhause werden.“

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