Anastasia Vlachava führt Gewerbeverein
Bild: Reimann
Anastasia Vlachava, Mitinhaberin des Tui-Reisebüros an der Bahnhofstraße, ist neue Vorsitzende des Oelder Gewerbevereins. Jörg Tippkemper hat nach 11 Jahren als Vorsitzender und 18 Jahren Vorstandsarbeit das Amt abgegeben.
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 Es sei jetzt die richtige Zeit gekommen, den Vorsitz abzugeben, erläuterte Jörg Tippkemper während der Versammlung im Oelder Bürgerhaus. Er habe den persönlichen Anspruch an das Amt, dass der Vorsitzende regelmäßigen Kontakt zu den Mitgliedern haben und immer zu erreichen sein sollte. Durch seine berufliche Belastung, die immer größer werde, sei dies nicht mehr möglich. Als Nachfolgerin schlug er Anastasia Vlachava vor, die „sympathisch und einfühlsam“ sei und „über Gemeinschaftssinn“ verfüge. Zudem kenne sie den Gewerbeverein bereits gut aus ihrer bisherigen Vorstandsarbeit.

In Abwesenheit, aber ebenfalls einstimmig, wurden die bisherigen Stellvertreter Klaus Tünte und Harald Schnorr von Carolsfeld in ihren Ämtern bestätigt.

Einen Ausblick auf die Aktionen des Citymanagements und des Gewerbevereins für die kommenden Monate gab Citymanager Helmut Jürgenschellert. Dabei teilte er mit, dass es einen würdigen Nachfolger für den May Day im kommenden Jahr geben werde: ein Stadtfest vom 3. bis 5. Juni 2016.

 Ralf Junkerkalefeld (Edeka) bedauerte, dass es nach wie vor nicht möglich sei, dass alle Geschäfte an Samstagen länger öffneten. Besonders bei Aktionen in der Stadt sei es schade, wenn einige Geschäfte schon früh geschlossen seien. „Einheitliche, verlässliche Öffnungszeiten sind seit Jahren das größte Problem“, bestätigte Helmut Jürgenschellert. Für Astrid Heyland (Heylands Bastelshop) ist es ein finanzielles Problem. Personal müsste bezahlt werden, auch wenn keine Kunden kämen. Da rechne es sich nicht, das Geschäft offen zu halten. Vor 10 und nach 14 Uhr sei samstags in der Stadt nichts mehr los, stellte auch Anastasia Vlachava fest. Es brauche zwei Jahre, bis der Kunde lange Samstage registriere, mahnte Ralf Junkerkalefeld einen langen Atem an. Doch Rolf Pötter (Foto Pötter) bestätigte das veränderte Kaufverhalten: „Das ist in Kleinstädten inzwischen so. Da können wir uns auf den Kopf stellen.“

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