Augen zu und durch beim Anschwimmen
Bild: Miketta
Nicht lange überlegen: Frank Hövekamp, Chef der Oelder Bäder, steigt gern ins Wasser. „Wer kann schon von sich behaupten, dass er im Januar schwimmen war?“
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„Ach“, sagt Frank Hövekamp, Chef der Oelder Bäder und lächelt. „Augen zu und rein. Nicht lange überlegen.“ Das sahen auch die rund 80 Teilnehmer im vergangenen Jahr so, die sich ins vier Grad Celsius kalte Wasser stürzten, um ihren Körper mal so richtig in Fahrt zu bringen.

Mit anschließendem Sauna-Gang und einer Erholungsphase in einem eigens hergerichteten Raum.

Freibad ist von 14 bis 20 Uhr geöffnet

„Das Anschwimmen wird sehr gut angenommen, weil es etwas nicht Alltägliches ist. Das läuft sehr gut“, erklärt Frank Hövekamp.

Von 14 bis 20 Uhr wird das Freibad am Sonntag geöffnet sein. Nicht nur für die Schwimmer. Denn während Mutige in einen extra abgesteckten Schwimmbereich steigen, schauen im Trockenen Gäste zu und trinken Glühwein.

„Wir wollen keine Rekorde aufstellen“

„Falls den Besuchern kalt wird, haben wir auch Heizpilze aufgestellt“, betont der Chef der Oelder Bäder.

Worauf Hövekamp Wert legt: „Wir wollen keine Rekorde aufstellen, wer am längsten im Wasser ist“, erklärt er. Er möchte nicht, dass jemand seine Gesundheit im eisigen Nass aufs Spiel setzt.

„Es sollen alle putzmunter wieder nach Hause fahren“, sagt Hövekamp, der eine Liste von Regeln auf ein gelbes Papier geschrieben hat. Darunter die Punkte: nur gesund ins Wasser steigen, nicht direkt nach der Sauna ins Wasser gehen und nach dem Eisbaden in den Ruheraum gehen.

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