Bahnverkehr normalisiert sich langsam
Bild: Baldus
Ein IC der Deutschen Bahn mit rund 400 Insassen ist  auf der Bahnstrecke in Oelde gestrandet. Bei einem Unwetter waren Bäume auf die Oberleitung gestürzt. Der Streckenabschnitt wurde gesperrt.
Bild: Baldus

Der Regionalverkehr zwischen Münster, Hamm und Bielefeld läuft weitgehend normal. Wie die Bahn am frühen Morgen mitteilte, ist insbesondere im Fernverkehr Richtung Berlin noch mit Problemen zu rechnen. Zwischen Hannover und Braunschweig werde der Verkehr eingleisig geführt.

Am späten Sonntagnachmittag war in Oelde ein Intercity der Deutschen Bahn auf der Strecke stehen geblieben. Grund dafür waren in einem starken Unwetter auf die Oberleitung gestürzte Bäume. Verletzt wurde niemand. Der mit rund 400 Personen besetzte Zug wurde evakuiert. Insgesamt etwa 170 Einsatzkräfte aus Oelde und der Region kümmerten sich um die Reisenden, die das Ereignis zum Großteil mit Humor nahmen und froh waren, mit dem Schrecken davon gekommen zu sein.

Am Oelder Hallenbad wurde eine Notunterkunft eingerichtet, zu der die Passagiere gebracht wurden. Im Einsatz waren die Feuerwehren, der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst sowie die Bundes- und die Kreispolizei. Am Abend machten sich Oeldes Bürgermeister Karl-Friedrich Knop und Landrat Dr. Olaf Gericke ein Bild von der Lage.

Die Bahn sperrte den Streckenabschnitt und leitet den Fernverkehr vorübergehend über Osnabrück um.

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