Biomüll auf Störstoffe geprüft
Bild: Hövelmann
Am Mittwoch ist die Biotonnen-Aktion in Oelde gestartet. Das Bild zeigt (v. l.) Sven Bössing (Kompostwerk Warendorf), Alicia Rahe (Ecowest), Jessika Sprenkelder (Stadt Oelde) sowie Rebecca Deppe und Carolin Bredenhöller (Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises Warendorf) nach der ersten Kontrollrunde.
Bild: Hövelmann

Ausgestattet mit Harke, Handschuhen und Klemmbrett begeben sie sich auf die Suche nach Störstoffen wie Plastik und Glas, die dort nicht hineingehören.

Roter Anhänger: Biotonne wird nicht geleert

An ihrer Seite sind Sven Bössing (Kompostwerk Warendorf), Jessika Sprenkelder (Stadt Oelde) und Alicia Rahe (Ecowest). Ihr Rundgang ist fast beendet, als sie der Blick in eine Biotonne innehalten lässt. „Konserven und Alufolie – die haben hier nichts zu suchen“, sagt Deppe. Alicia Rahe greift zum roten Anhänger. Das bedeutet: Die Biotonne wird nicht geleert, sie muss von den Eigentümern nachsortiert werden.

Am Ende werden es 162 Biotonnen sein, deren Inhalt die Gruppe genauer unter die Lupe genommen hat. 20 von 162 Tonnen erhielten einen roten Anhänger. „Das sind 12 Prozent“, stellt Sabine Lubeley von der AWG heraus. Für 16 Prozent gab es einen gelben Anhänger als Verwarnung. 72 Prozent aller Tonnen wurden grün markiert. Sie waren richtig mit Rasenschnitt, Küchenabfällen oder Grünschnitt befüllt.

Fazit lässt sich noch nicht ziehen

Ein insgesamt gutes oder schlechtes Ergebnis? „Mittelmäßig“, sagt sie. Ein Fazit lasse sich allerdings nicht ziehen. Denn noch bis zu den Sommerferien wird die Aktion auf Initiative der AWG und des Kompostwerks Warendorf in Zusammenarbeit mit der Stadt in Oelde und den Ortsteilen stattfinden.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Ausgabe der „Glocke“ von Donnerstag, 25. April.

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