Ehrenamtliche putzendas Freibad heraus
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Alle Hände voll zu tun haben die Mitglieder des Fördervereins Gaßbachtal Stromberg. In 17 Tagen wird das Bad eröffnet.   
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17 Tage vor der Freibaderöffnung am Samstag, 19. März, haben die Ehrenamtlichen noch alle Hände voll zu tun. Am zeitaufwendigsten ist die Reinigung des 50-Meter-Beckens.

Zwei Tage lang sind zehn Mitglieder damit beschäftigt, den Schmutz zu entfernen. Außerdem mussten gebrochene Fliesen ausgetauscht und Dehnungsfugen ausgebessert werden. Am heutigen Mittwoch soll das Becken befüllt werden.

Die 130 000 Liter Wasser werden mit Energie aus der benachbarten Biogas-Anlage erwärmt. Bis zur Eröffnung soll eine Temperatur von 28 Grad Celsius erreicht werden.

40 000 Badegäste pro Jahr

Zwischen 25 und 30 Ehrenamtliche bringen das Freibadgelände im Naherholungsgebiet Gaßbachtal auf Vordermann. Bäume werden beschnitten und trockene Äste entfernt, die Umkleidekabinen und Sanitäranlagen ausgebessert und gereinigt, das Kassensystem sowie das elektrische Drehkreuz installiert, durch das im Schnitt pro Jahr 40 000 Badegäste ins Freibad gelangen.

Das Schwallwasserbecken, in dem das überschwappende kühle Nass sowie grobe Schmutzpartikel wie Blätter aufgefangen werden, wurde bereits gesandstrahlt und neu gestrichen, ebenso der 20 Tonnen fassende Sandfilter, der das Wasser aufbereitet.

Des Weiteren wurde eine neue Chlorgas-Dosieranlage installiert, die automatisch den Chlorgasanteil im Wasser misst und regelt. 35 000 Euro investierte der Förderverein zudem in eine Photovoltaikanlage, die auf dem Dach des Eingangsgebäudes installiert wurde.

„Bis zur Eröffnung haben wir noch viel zu tun“, sagt Bruno Lenz vom Förderverein. Die Eröffnung sei nicht gefährdet. Auch das Wetter spiele keine Rolle. Sollte das Thermometer am 19. März zehn Grad Celsius minus anzeigen, „eröffnen wir trotzdem“. Es müsste schon ein Flugzeug im Freibad abstürzen, um die Eröffnung zu verhindern, sagt Lenz und schmunzelt.

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