Eine neue Sicht der Dinge bekommen
Bild: Reimann
Als „Kamera tragende Schwebeplattform“ bezeichnet der Oelder Oliver Jans seinen Oktokopter, den er bis zu einer Höhe von 100 Metern aufsteigen lassen darf, um Luftaufnahmen zu machen.
Bild: Reimann

Das klingt ihm zu militärisch, klingt nach Waffen. Er spricht lieber von seinem Oktokopter als „Kamera tragende Schwebeplattform“. Sie sind in vielen Größen und Preislagen je nach Anbieter zu haben, sie begeistern nicht nur Kinder, sondern bringen auch die Augen von Erwachsenen zum Leuchten.

Ob mit vier Propellern als Quadrokopter, mit sechs Propellern als Hexakopter oder mit acht als Oktokopter – die Flugobjekte werden immer populärer. Wer dann noch eine Drohne hat, die stark genug motorisiert ist, um eine Kamera zu tragen, der bekommt auf viele Dinge eine neue Sicht.

Dabei gibt es aber viele Regeln zu beachten, die das scheinbar grenzenlose Vergnügen stark einschränken. Davon lässt sich Oliver Jans jedoch nicht abschrecken. Er holte sich eine erforderliche Aufstiegsgenehmigung, schloss eine entsprechende Versicherung ab und kann für Luftaufnahmen gebucht werden.

 Als Oliver Jans und sein Freund Carsten Koep vor rund fünf Jahren auf einem Musikfestival in Hildesheim zum ersten Mal eine Drohne gesehen haben, waren sie Feuer und Flamme. „Ich hatte von Modellbau keine Ahnung“, erinnert sich Jans, der als Kraftfahrzeugmeister aber einen Hang zu Elektronik hat.

 Sie investierten in die nötigen Einzelteile, eine Fernsteuerung, Akkus und ein Ladegerät und legten los. Aus dem anfänglichen Quadrokopter wurde schnell ein Oktokopter. „Da kann auch mal ein Propeller ausfallen, er fliegt trotzdem weiter“, erklärt Jans. „Wer täglich übt, der kann in einem halben bis einem Jahr sicher fliegen“, weiß Jans aus Erfahrung und lässt seine Kamera tragende Schwebeplattform ruhig landen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Samstag in der Oelder und der Beckumer Ausgabe der „Glocke“.

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