Eingangsklassen mit 17 bis 28 Schülern
Bild: Bornhorst
Die meisten Kinder (56) fangen zum Schuljahr 2015/2016 an der Overbergschule in Oelde an.
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223 Kinder werden im kommenden Sommer in Oelde und den Ortsteilen eingeschult. Das sind rund 40 Mädchen und Jungen weniger als noch zum Schuljahr 2014/2015. Diese Kinder dürfen in den fünf Grundschulen mit ihren sechs Standorten auf maximal 14 Klassen verteilt werden.

Die Zahl 14 kommt durch die Deckelung der Eingangsklassen zustande, die jede Kommune bilden darf. Errechnet wird die kommunale Klassenrichtzahl durch die Zahl der einzuschulenden Kinder geteilt durch 23. Da es an der Von-Ketteler-Schule die Besonderheit des jahrgangsübergreifenden Unterrichts gibt, müssen dort alle Schüler einberechnet werden, die in den Klassen sind, in die einzuschulende Kinder kommen. Dadurch werden zu den 223 Kinder noch 94 hinzugezählt. Dies ergibt die Zahl 317, die durch 23 geteilt wird. Das Ergebnis von 13,8 darf dann auf 14 Klassen aufgerundet werden.

Die Anmeldezahlen der einzelnen Schulen: Von-Ketteler-Schule gesamt: 41 Anmeldungen, aufgeteilt in 25 für den Standort Innenstadt und 16 für den Standort Lette. Edith-Stein-Schule: 46 Anmeldungen, zwei Eingangsklassen; Overbergschule: 56 Anmeldungen, zwei Eingangsklassen; Albert-Schweitzer-Schule: 34 Anmeldungen, zwei Eingangsklassen und Lambertus-Schule: 47 Anmeldungen, zwei Eingangsklassen. Drei Schüler hätten an der Overbergschule abgelehnt werden müssen, berichtete Michelle Zielke. Hätte man vorher nicht die Zügigkeit der Schule auf zwei begrenzt, wäre man in einen rechtswidrigen Zustand geraten.

Die Overbergschule wird mit Klassengrößen von 28 Schülern arbeiten, die Albert-Schweitzer-Schule kann mit 17 Schülern pro Klasse im Sommer starten. Wechsel seien jedoch noch möglich, erläuterte Michelle Zielke im Gespräch mit der „Glocke“.

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