Enduro-Rallye führt über Ackerfläche
Bild: Kalläne
Mehr als vier Kilometer lang ist die Strecke für die 22. Enduro-Rallye in der Stromberger Schweiz (Eisternriege 7). Einen ganzen Tag lang haben (v. l.) Thomas Ludwig, Wolfgang Pestel, André Ewerszumrode und Matthias Schlömer vom AC Oelde die Strecke für die Motorrad- und Quadfahrer vorbereitet.
Bild: Kalläne

Am heutigen Samstag fahren ab 9.30 Uhr Motorräder und Quads über die Strecke bei der 22. Enduro-Rallye, ausgerichtet vom Automobil-Club (AC) Oelde. Bei schwülwarmen Temperaturen wird die Veranstaltung in der Eisternriege 7 für die bisher 72 gemeldeten Teilnehmer zu einer Härteprobe.

Zwei Stunden über den hügeligen, staubtrockenen Acker – das ist eine Belastung für Mensch und Maschine: „Einige werden mit Wassertank auf dem Rücken starten, ähnlich wie bei der Formel 1“, sagt Wolfgang Pestel vom AC Oelde.

Und nur, wer seine Maschine im Vorfeld gut gepflegt habe, hätte gute Chancen bei der anspruchsvollen Strecke über das Feld. Geplant wurde die Route unter anderem von Rennleiter Thomas Ludwig.

Auf- und Abfahrten beliebt

„Wir sind die Strecke vorher mit dem Trecker abgefahren“, erklärt er. Er ist froh über die gute Zusammenarbeit mit den Landwirten. Enduro-Etappen gingen normalerweise über Stock und Stein und würden in einzelnen Etappen durchgeführt. In der Stromberger Schweiz sind die Auf- und Abfahrten entlang der Hänge darum beliebt bei den Startern.

Genauso wie die Sprünge über circa ein Meter hohe aufgeschüttete Wälle. „Aber die zweistündige Fahrt ist enorm anstrengend“, betont Ludwig. Vor allem die Quad-Fahrer hätten mit der kurvigen Strecke zu kämpfen. „Einige kommen mit aufgeschürften Händen ins Ziel“, gibt Wolfgang Pestel zu bedenken.

Gemessen werde die Zeit der Teilnehmer pro Runde mittels eines Transponders, den jeder Fahrer mit sich führt. So werde jede Runde exakt aufgezeichnet. Für die Sicherheit der Teilnehmer bei der Veranstaltung sorgt das Deutsche-Rote-Kreuz aus Everswinkel. Es wird mit ihrem Quad vor Ort sein, um schnell reagieren zu können.

Für die Zuschauer werden Getränke und Verpflegung vor Ort angeboten.

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