Fertigteile für die neue Bahnbrücke
Bild: Schomakers
In der Nacht auf Sonntag wurden die Fertigteile für den Neubau der Brücke der K 13 über die Bahnlinie bei Oelde verlegt. Ein 165-Tonnen-Autokran setzte die 25 Meter langen Teile millimetergenau an ihren Bestimmungsort ab.
Bild: Schomakers

 Beide Projekte verliefen problemlos. Die Arbeiten am Neubau der K 13 und der Brücke führt das Unternehmen Heinrich Walter Bau mit Sitz in Borken aus. Für die Brücke wurden fünf Fertigteile angeliefert. Jedes habe ein Gewicht von etwa 52,5 Tonnen, sei 25,14 Meter lang und gut 2,50 Meter breit, erklärte Kreispressesprecher Thomas Fromme. Die Teile wurden mit Spezialfahrzeugen angeliefert, dann war Präzisionsarbeit gefordert. Ein Autokran mit einem Gesamtgewicht von 165 Tonnen legte die Fertigteile zentimetergenau auf die Unterkonstruktion für die Brücke auf. Durch den Brückenbau mit Fertigteilen konnten die Verantwortlichen gewährleisten, dass der Bahnbetrieb nicht mehr als notwendig behindert wurde. Doch auch so mussten die Arbeiten in der Nacht zweimal für 15 Minuten unterbrochen werden, um Züge durchfahren zu lassen. Für weitere Arbeiten wie das Betonieren des Brückenüberbaus, die Erstellung der Brückenkappen, Abdichtungen, Schutzeinrichtungen und den Fahrbahnaufbau sind weitere vier Monate kalkuliert. Die Fertigstellung des Brückenbauwerks einschließlich Anrampungen sei für Mitte Dezember vorgesehen, sagte Fromme.

Anerkennung für Brückenbauer

Anerkennung für die Arbeit seiner Brückenbaukollegen äußerte Sven Bergmann. Er ist zuständig für die Bauleitung der Straßen- und Tiefbauarbeiten und war privat als Beobachter vor Ort. „Es läuft problemfrei und ist gut geplant“, urteilte der Bauleiter am Absperrzaun. Dort hatten sich auch Bewohner aus der Nachbarschaft versammelt. „Wir Menninghauser feiern Wiedervereinigung“, hieß ein Schlagwort angesichts der neuen Verbindung über die trennende Bahnlinie. Genauso reibungslos wie die Verlegung der tonnenschweren Brückenteile verlief für Daniel Recker, Leiter Stromnetzbetrieb bei der EVO, der Abbau der Stromleitung. Mit Helfern des Technischen Hilfswerks Oelde unter Leitung von Markus Freitag, die für die Ausleuchtung der Baustelle sorgten, verliefen auch an dieser Stelle die Arbeiten wie vorgesehen.

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