Feuerwache: Boden wird bereits geprüft
Bild: O’Sullivan
Der Boden des Grundstücks an der Wiedenbrücker Straße wird bereits analysiert.
Bild: O’Sullivan

Die Untersuchung des Bodens hat begonnen. Oeldes Technischer Beigeordneter Matthias Abel sagte, die Suche nach Kampfmitteln sei wichtig, denn der Standort gehöre mit seiner Nähe zu Bahnlinie und Ausfallstraße zu den Verdachtsflächen. Hier könnten Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg liegen. Da das Gelände zuletzt als Acker genutzt wurde, erwartet Abel bei der Artenschutzprüfung keine Überraschung. Sollte der Grund in der Vergangenheit ausgesandet und verfüllt worden sein, dürfte auch die archäologische Untersuchung mit Einbeziehung des Landschaftsverbands schnell gehen. Deutlichere Auswirkungen erwartet Abel dagegen vom Lärmgutachten. Er hält es für wahrscheinlich, dass die Einschätzung des Gutachters zu den Lärmemissionen des Wachenbetriebs dazu führt, dass zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner nötig werden.

Feuerwehr wird eingebunden

Fest steht: Der Bebauungsplan soll am 22. November dem Planungsausschuss vorliegen. Der restliche Zeitplan ist unbestimmter: Nach der Planungs- und Abstimmungsphase in 2013 sei in 2014/2015 mit einem Bau zu rechnen. Bis dahin müssen viele Entscheidungen – auch von der Politik – getroffen werden. Auf 10 Millionen Euro hat das Planungsbüro die Kosten für einen bedarfsgerechten Neubau beziffert. Geprüft werden muss, ob sich ein PPP-Modell rechnet und ob die Beauftragung eines Generalunternehmens für den Bau ratsam erscheint. Eingebunden wird jetzt mit dem Entwurf des Brandschutzbedarfsplans, über den der Rat im Dezember abstimmen muss, die Bezirksregierung. Und die Feuerwehr kommt mit ins Boot, wie Oeldes Erster Beigeordneter Michael Jathe erklärt. Nicht nur die Anforderungen an die neue Wachen müssen formuliert werden. Vor allem auf die Frage, wie mit den Wechselwirkungen des neuen Standorts der Hauptwache auf andere Löschzüge wie Ahmenhorst umgegangen werden soll, müsse die Oelder Feuerwehr eine Antwort finden – unter anderem mit einer angepassten Alarm- und Ausrückeordnung.

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