Frühschoppen der Ahmenhorster Schützen
Bild: Kalläne
Der Stromberger Schützenverein sucht für (v. l.) Stadtschützenkönig Axel Weitenberg einen Mundschenk. Das Bild zeigt ihn mit Rüdiger Reckmann (Zweiter Vorsitzender), Timo Strothmeier (Vorsitzender) und Schützenkönig Ansgar Kanther beim Ahmenhorster Frühschoppen.
Bild: Kalläne

Seit Sonntag regiere in Ahmenhorst der ranghöchste Schütze in Oelde, betonte Stadtschützenkönig Axel Weitenberg. Denn Bernd Knepper war am Samstag zum Generaloberst befördert worden. Am Sonntag sicherte er sich dann zusätzlich die Königswürde. „Er will nicht nur befehlen, sondern auch regieren. Als nächstes tritt er womöglich noch zur Bürgermeisterwahl an“, mutmaßte Weitenberg in seiner Rede.

Zielstrebig präsentierten sich auch Pfarrer Karl Kemper und Pfarrerin Melanie Erben gestern. „Wir rücken näher zusammen – ob das zum Thron reicht?“, scherzte Melanie Erben. Aber zuerst soll es einen ökumenischen Stadtkirchentag 2015 geben. Und zwar vor dem Schützenfestauftakt in Ahmenhorst. Dem Regentenpaar Bernd I. Knepper und Ingrid II. Knepper überbrachten sie ihre Glückwünsche. „Nun ist Bernd Knepper ein König und General – also ein Köneral“, sagte Kemper.

Michael Wieschmann von der Schützengesellschaft brachte Stadtschützenkönig Axel Weitenberg ein Ausnüchterungs-Set mit. Mit Trinkflaschen, Schutzbrille und Flackerlicht ist Weitenberg damit für den Sport nach dem Feiern gut ausgerüstet. Der Ahmenhorster Präsident Herbert Knubel ging sofort in die Vollen und verpflichtete nicht nur Michael Wieschmann und Axel Weitenberg, sondern auch König Bernd Knepper und sich selbst für die Pott’s Meile am kommenden Wochenende beim Citylauf. Leistungsstark seien die Schützen jedenfalls, befand Peter Kwiotek. Der Stellvertretende Bürgermeister verglich die Vereinsmitglieder mit einem Fußballteam. König Bernd Knepper erlebe dabei gerade sein ganz persönliches Sommermärchen.

Ein eigenes Lied für die Ahmenhorster Schützen gab es abschließend noch von Martin Brockschnieder (Sparkasse). Er stellte ein Zertifikat für geschütztes Liedgut aus. Der Text „Bernd, schieß drauf, Ahmenhorst ist nur einmal im Jahr...“ könne natürlich frei verändert werden, betonte Brockschnieder. Je nachdem, wer im nächsten Jahr unter der Vogelstange stehe. Erst ganz zum Schluss stand fest, wer den Posten des Mundschenks für den Stadtschützenkönig inne haben wird. Elke Karger hatte sich spontan schriftlich beworben und bekam die Zusage von Axel Weitenberg.

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